FilmFörde zeigt politische Doku "Wir sind so frei"
Kultur Kino
Die FilmFörde präsentiert am Mittwoch, 15. April 2026, einen 97-minütigen Dokumentarfilm, der politische Bewegungen der letzten Jahre beleuchtet. Die Produktion von No Doubt Media Hamburg verbindet staatliche Repression mit Arbeitskämpfen und Organisierung. Ein vielschichtiges Panorama über Widerstand und Solidarität erwartet euch.
| Wann? | Mittwoch, 15. April 2026, 19.00 Uhr |
| Wo? | KulturForum Kiel |
| Eintritt: | 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro |
| Tickets: | an der Abendkasse erhältlich |
Was zeigt der Film?
"Wir sind so frei" ist eine Langzeitbeobachtung von Christian Lehmann-Feddersen und Alf Schreiber aus dem Jahr 2024. Der Dokumentarfilm dokumentiert die staatliche Repression während und nach dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg, insbesondere den Rondenbarg-Prozess. Gleichzeitig begleitet er neue politische Bewegungen wie Rider-Gewerkschaften, darunter das Gorilla Riders' Collective und Flink Workers Collective.
Welche Themen stehen im Fokus?
Der Film widmet sich Arbeitskämpfen bei Amazon in Zusammenarbeit mit ver.di und politischen Kämpfen von Migrantinnen. Organisationen wie NiNa Women in Action und Women in Exile kommen ausführlich zu Wort. Das vielschichtige Panorama zeigt das große Potential politischer Organisierung zur Überwindung kapitalistischer Zumutungen.
Worum geht es konkret?
Gemeinsam kämpfen die porträtierten Gruppen gegen Armut, Lohnraub und Sozialabbau. Auch Aufrüstung und die Folgen von Kriegswirtschaft werden thematisch behandelt. Der Film macht deutlich, wie unterschiedliche Bewegungen durch Solidarität und Organisation Veränderungen bewirken können. Rolf Becker, der kürzlich verstorben ist, kommt mehrfach im Film zu Wort.
Wer unterstützte die Produktion?
Der Film entstand mit Unterstützung zahlreicher Organisationen. Dazu gehören der Rote Hilfe Bundesvorstand, das Café Libertad Kollektiv und die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt. Auch attac Hamburg, SoliFonds Die Linke Hamburg und das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg förderten die Produktion. Diese breite Unterstützung spiegelt die Relevanz des Themas wider.
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