Kieler Instrumentalwettbewerb 2026

Junge Talente auf großer Bühne. Das ist der Kieler Instrumentalwettbewerb,der Nachwuchsmusikern eine große Bühne bot. Hier zählte nicht nur Perfektion, sondern vor allem die Freude an der Musik. 2026 begeisterte ein besonderes Highlight mit Rolf Zuckowski im neuen Konzerthaus am Kieler Schloss.

Ein Mann mit grauen Haaren neben einem Chor auf einer Bühne während eines Musikwettbewerbs im Kieler Schloss
Rolf Zuckowski und die Alsterfrösche auf der Bühne während des Wettbewerbs, © kiel-magazin.de

Was macht diesen Wettbewerb besonders?

Seit 2019 setzt der Kieler Instrumentalwettbewerb auf Freiheit statt starre Regeln. Alter, Stilrichtung, Besetzung oder Spielzeit spielen keine einschränkende Rolle. Jeder bzw. jede darf das individuelle Können zeigen. Das Gründerteam um Isabel Morey Suau, Neil Fellows und weitere engagierte Lehrkräfte wollte von Anfang an eine Plattform schaffen, die Kinder motiviert und begleitet. Heute führen Gesa Wecker, Marina Dethlefsen, Frauke Rottler-Viain, Michael Müller-Kasztelan und Irina Kramer diese wertvolle Initiative fort.

Anders als bei klassischen Wettbewerben gibt es hier Kategorien für Einsteiger und Fortgeschrittene jeden Alters. Diese Leistungsstufen ermöglichen es, dass sich Anfängerinnen und Anfänger nicht mit Profis messen müssen und trotzdem wertvolle Bühnenerfahrung sammeln. Die Teilnehmenden können sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln und werden genau dort abgeholt, wo sie stehen.

Was bot das Preisträgerkonzert 2026?

Das Preisträgerkonzert am 21. Februar 2026 im neu eröffneten Kieler Schloss wurde so für viele der auftretenden Nachwuchstalente zum unvergesslichen Erlebnis. Moderiert von Hans-Jürgen Mende, einem renommierten Fernsehmoderator, präsentierten ausgewählte Preisträger ihre besten Stücke. Der absolute Höhepunkt: Alle Teilnehmer performten gemeinsam mit Liederlegende Rolf Zuckowski und den Alsterfröschen Hamburg einen finalen Song. Jeder erhielt eine Urkunde, einen Pokal. Und am Ende waren alle Sieger!

Das Programm spannte einen beeindruckenden Bogen durch verschiedene Epochen und Stile. Von Bachs Menuett G-Dur über Chopins virtuose Etüden bis zu modernem "Baroque Flamenco" – die Bandbreite war enorm. Das Publikum hörte Trompete, Violoncello, Oboe, Harfe, Gesang und verschiedene Ensembles wie die Junge Camerata Academica oder den CANTA-Mädchenchor aus Lübeck. Diese Vielfalt zeigte: Musik kennt keine Grenzen, und jeder Stil verdient seinen Platz auf der Bühne.

Welche Unterstützung gibt es?

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Der 2019 gegründete Verein IMUNA-Kiel sichert die Finanzierung und ermöglicht professionelle Rahmenbedingungen. Die Förde Sparkasse Kiel verleiht Sonderpreise an herausragende Talente, 2025 unterstützte die Brunswiker Stiftung großzügig. Auch die Stadt Kiel förderte die begleitenden Workshops gezielt. Diese breite Unterstützung gibt dem Wettbewerb überregionale Strahlkraft und zeigt: Die Region investiert in ihre musikalische Zukunft.

Großer Auftritt in jungen Jahren

Vor Jury und Publikum aufzutreten, stärkt das Selbstbewusstsein nachhaltig. Teilnehmende sammeln wertvolle Bühnenerfahrung in einem geschützten, motivierenden Umfeld, ohne den Druck, perfekt sein zu müssen. Die konstruktiven Rückmeldungen der Jury helfen, musikalisch zu wachsen. Besonders wertvoll: der Austausch mit anderen jungen Musikern, die dieselbe Leidenschaft teilen. Hier entstehen Freundschaften und musikalische Netzwerke, die oft Jahre überdauern.

"Frei zu musizieren und Freude an Musik zum Ausdruck zu bringen" – das ist die zentrale Devise des Wettbewerbs. Es geht nicht um Perfektion um jeden Preis, sondern um authentischen Ausdruck und persönliche Entwicklung. Die Organisatoren schaffen bewusst eine Atmosphäre, in der Fehler erlaubt sind und Mut belohnt wird. Diese Philosophie unterscheidet den Kieler Instrumentalwettbewerb grundlegend von vielen anderen Formaten und macht ihn zu einer echten Herzensangelegenheit.

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Quelle:  IMUNA Kiel e.V.