Wintervögel umweltfreundlich füttern und beobachten

Die Umweltberatung des städtischen Umweltschutzamtes empfiehlt das Vogelbeobachten – und das nicht nur als Beschäftigung für die ganze Familie in Lockdown-Zeiten.

Spatz an einem Futterplatz, © Carola68/pixabay.com
Spatz an einem Futterplatz, © Carola68/pixabay.com

Um den Vögeln die Futtersuche im Winter etwas zu erleichtern, wird seit Jahren von Naturschutzverbänden zudem die Winterfütterung empfohlen. Und am Futterhäuschen können die Vögel dann auch besonders gut beobachtet werden. 
 
Für den Umweltschutz sollte beim Füttern darauf geachtet werden, dass kein Plastik an den Futtermitteln angebracht ist. Meisenknödel gibt es mittlerweile zum Beispiel in Netzen mit natürlichen Fasern oder lose, um sie in eine eigene Halterung zu legen.

Futtermischungen sollten als "Ambrosia frei" oder "Ambrosia kontrolliert" deklariert sein – Ambrosia ist eine eingeschleppte Pflanzenart, die Allergien auslösen kann. Und schließlich sollte Vogelfutter in Bioqualität gekauft werden, denn der biologische Anbau ist wichtig für die Artenvielfalt.
 
Alte Tassen oder Blumentöpfe aus Ton können schnell mit einer Winter-Fettmischung gefüllt werden: 250 Gramm Bio-Kokosfett im Topf leicht erwärmen und mit Haferflocken, Rosinen und ungewürzten, gehackten Körnern und Nüssen mischen. Dann die Mischung in die Tasse drücken. Außerdem einen längeren Ast oder Stab in die Mischung drücken, damit die Vögel später einen guten Halt haben. Anschließend die Masse abkühlen lassen und eine Schnur an den Tassenhenkel: fertig ist der Snack für die gefiederten Gäste. 
 
Für große und kleine Vogelliebhaber*innen hat die Umweltberatung unter www.kiel.de/umweltberatung einige passende Links zum Thema zusammengestellt. Es können die häufigsten Vogelarten betrachtet und Tipps und Tricks zum Füttern nachgelesen werden.

Wer gerne mehr basteln möchte, findet weitere Ideen, wie aus wenigen Zutaten umweltfreundlich Meisenringe oder Futterknödel hergestellt werden können.
 
Weitere Fragen zum Thema beantwortet Nele Markwardt vom Umweltschutzamt unter der Kieler Telefonnummer 901-3704 oder per Mail unter umweltberatung@kiel.de.

Quelle: Landeshauptstadt Kiel

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