Tempo 30 für mehr Sicherheit auf Kaistraße

Nach einem Unfall mit einem verletzten Mädchen reagieren Stadt und Polizei: An der Kaistraße nahe der Gablenzbrücke gilt jetzt Tempo 30. Zusätzliche Warnschilder sollen Fußgänger schützen, bis eine Ampelanlage kommt.

Ein Bedienfeld einer Fußgängerampel, mit dem man ein Signal zum Straßenqueren aussenden kann
Solch eine Ampel soll es in Zukunft an der Kaistraße geben, ©pexels.com/Fer ID

Was ist an der Kaistraße passiert?

Im März 2026 ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kaistraße in Höhe Bushalteplatz und Hörn Campus. Ein Mädchen wurde verletzt, als es die vielbefahrene Straße überqueren wollte. Und an dieser Stelle gibt es bislang nur eine Ampel für den Straßenverkehr und keine Fußgängerampel.

Nun haben Polizei und Stadtverwaltung gemeinsam vor Ort reagiert. In beiden Fahrtrichtungen gilt nun eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30. Zusätzlich wurden Warnschilder aufgestellt, die Autofahrer auf querende Fußgänger hinweisen. Diese Maßnahmen sollen das Unfallrisiko an der gefährlichen Stelle fürs Erste deutlich senken.

Langfristig wird eine Ampel kommen müssen

Die Stadt arbeitet an einer dauerhaften Lösung für mehr Sicherheit. Künftig sollen an der Kaistraße die bisher fehlenden Ampeln für Fußgänger installiert werden. Bis diese Anlage realisiert ist, bleiben die Tempo-30-Zone und die Warnschilder bestehen.

Die Kaistraße ist an dieser Stelle stark befahren und liegt in der Nähe wichtiger Knotenpunkte. Der Bushalteplatz, an dem unter anderen die Flixbusse starten, und der Hörn Campus ziehen viele Fußgängerinnen und Fußgänger an, die die Straße überqueren müssen. Ohne geregelte Querungsmöglichkeit entsteht ein hohes Risiko – besonders für Kinder und ältere Menschen, womit ein ähnlicher Vorfall wie im März hoffentlich nie wieder vorkommt.

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Quelle:  Landeshauptstadt Kiel