Urban Fictions: Wie Kunst Städte neu denkt
Kultur Ausstellungen
In der Ausstellung "Public Realities – Urban Fictions" begegnet ihr einer faszinierenden Mischung aus Realität und Fiktion. Künstlerinnen und Künstler aus Kiel und Las Vegas erforschen, wie Stadt und Imagination unsere Wahrnehmung prägen und verwandeln eine alte Spielhalle in einen lebendigen Denkraum.
| Wann? | Bis zum 7. Februar 2026, Montag bis Sonntag zwischen 14.00 und 18.00 Uhr |
| Wo? | CAP am Kieler Hauptbahnhof |
| Eintritt: | frei |
Was erwartet euch in der Ausstellung?
Ihr erlebt eine einzigartige Verbindung von Kunst und urbaner Forschung. Die Ausstellung vereint verschiedene Medien: Skulpturen, Installationen und Interventionen, die den ehemaligen Konsumraum in ein spannendes Experimentierfeld verwandeln. Internationale Perspektiven kommen durch Beiträge aus Las Vegas hinzu und machen die Schau besonders vielseitig.
Der Ursprung liegt in einer Forschungsreise nach Las Vegas. Studierende der Muthesius Kunsthochschule untersuchten vor Ort urbane Phänomene wie Spektakel und Simulation. Erste Eindrücke wurden direkt in Skizzen und Aktionen umgesetzt. Zurück in Kiel entwickelten sie die Ansätze weiter und schufen eine Brücke zwischen den Städten.
Die leerstehende Spielhalle am Kieler Hauptbahnhof ist ein Liminal Space: Ein Ort zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Unterhaltung und Bedeutung. Hier wird die Stadt zum offenen Gefüge, das euch zum Nachdenken und Mitgestalten einlädt. Die Atmosphäre zwischen Konsum und Leere erzeugt einen ganz eigenen Reiz.
Durch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Studierenden der University of Nevada entsteht ein Dialog zwischen Kiel und Las Vegas. Ihr bekommt Einblicke in unterschiedliche urbane Lebenswelten und kulturelle Sichtweisen. Das erweitert den Horizont und macht die Ausstellung besonders spannend.
Warum steht das Unsichtbare im Fokus?
Die Ausstellung lenkt den Blick auf soziale Prozesse und virtuelle Räume, die oft verborgen bleiben. Ihr könnt erleben, wie Kunst das Alltägliche transformiert und neue Perspektiven auf die Stadt eröffnet. Die Werke regen dazu an, das Urbane jenseits gewohnter Ordnungen zu entdecken.
Die Künstler:innen verstehen die Stadt nicht nur als funktionalen Raum, sondern als offenes Netzwerk von Bedeutungen und Beziehungen. Ihr seid eingeladen, mit den Werken zu interagieren, eigene Sichtweisen zu entwickeln und das Unsichtbare im Sichtbaren zu entdecken.
Wenn ihr noch tiefer in die Welt der urbanen Kunst eintauchen wollt, findet ihr in unserem kiel-magazin.de viele weitere spannende Inspirationen.