Erinnerungskultur über Landesgrenzen: "Hope & Despair“ im Bunker-D

Die Ausstellung "Hope & Despair“ macht die gemeinsame Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und Süddänemark über innovative Medien und grenzüberschreitende Vermittlung erlebbar – und eröffnet neue Perspektiven auf Erinnerungskultur für euch.

Mehrere Menschen in den Räumlichkeiten des Bunker-D in Kiel bei einer Ausstellungseröffnung
Aufmerksames Zuhören bei der Ausstellungseröffnung durch Dr. Eckhard Pabst, ©Kiel-Magazin
Wann? 15. bis 30. Januar 2026, Mo-Fr 10.00 bis 14.00 Uhr, Mi 10.00 bis 20.00 Uhr
Wo? Bunker-D
Eintritt: frei

Was ist das Projekt "Hope & Despair“?

Das Projekt "Hope & Despair“ vereint sieben Museen und Erinnerungsorte aus Norddeutschland und Süddänemark. Ziel ist es, die gemeinsame Geschichte der Großregion sichtbar zu machen. Die Initiatoren möchten euch inspirieren, den Verbindungslinien zwischen den Stätten zu folgen und Geschichte neu zu entdecken.

Im Bunker-D der HAW Kiel erwarten euch mobile Pavillons mit Informationstafeln, Sound- und Lichtinstallationen, eine Soundcollage und Podcasts. Die multimedialen Erzählkonzepte stellen die Erinnerungskultur über Grenzen hinweg lebendig und erfahrbar dar. Ihr könnt die Ausstellung vom 15. bis 30. Januar 2026 besuchen.

Warum ist die Ausstellung besonders?

Die Partner präsentieren innovative Storytelling-Formate. Die "Living Images“ basieren auf historischen Quellen und persönlichen Aussagen, etwa der dänischen Kollaborateurin Jenny Holm und des Anwalts Walther Lynaes. Diese neuen Ansätze machen die Auseinandersetzung mit Geschichte greifbar und berühren euch emotional.

Das erwartet euch konkret:

  • Mobile Pavillons mit interaktiven Elementen
  • Soundcollagen und Podcasts zum Eintauchen
  • Mehrsprachige "Living Images“ auf Basis echter Geschichten
  • Informationstafeln mit Hintergrundwissen

Für interessante Besuche

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Ihr erlebt Geschichte zeitgemäß und partizipativ. Die Ausstellung lädt dazu ein, Erinnerungsorte im Grenzgebiet zu erkunden und bietet euch neue Perspektiven auf gemeinsame Vergangenheit und Versöhnung. Die Verbindung der Museen macht die NS-Verfolgung als dichtes Netzwerk erfahrbar.

Die NS-Verfolgung war nicht auf einzelne Orte beschränkt, sondern ein europäisches Netz. Das Projekt verdeutlicht diese Verflechtungen und fördert den Austausch zwischen Ländern. Ihr lernt, wie Biografien und Geschichten von Verfolgten sich über nationale Grenzen hinweg entfalten und verbinden.

Wie trägt "Hope & Despair“ zur Vermittlung bei?

Das Projekt setzt auf moderne, mediale Erzählformen und einen partizipativen Prozess. Museen wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme gehen neue Wege, um die Geschichte im süddänischen und norddeutschen Raum zu vermitteln. Durch die Kooperation entsteht ein grenzübergreifender Dialog.

"Hope & Despair“ vereint innovative Vermittlung, internationale Zusammenarbeit und neue Perspektiven auf Erinnerungskultur. Ihr erlebt Geschichte, die verbindet, berührt und zum Nachdenken anregt – über Ländergrenzen hinweg.

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Quelle:  HAW Kiel

Ortsinformationen

Bunker-D
Schwentinestraße 11
24149 Kiel