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Friedrichsort / Pries
In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ließ der dänische König Christian IV. an der schmalsten Stelle der Kieler Förde die Festung Christianpries erbauen, die später von seinem Nachfolger Friedrich III. in Friedrichsort umbenannt wurde.
In den Jahren der preußischen Herrschaft wurden weitere Verteidigungsanlagen und militärische Produktionsstätten gebaut, auf dessen Gelände heute einige Industriebetriebe ihren Sitz haben.
Der heutige Stadtteil wurde 1922 zusammen mit der Ortschaft Pries nach Kiel eingemeindet. Ein Teil der ehemaligen Befestigungsanlagen kann man heute noch vom Falkensteiner Deich betrachten. Die Mole Stickenhörn ist ein beliebtes Ausflugsziel, von dem man einen schönen Ausblick über die schmalste Stelle der Kieler Förde hat und nicht selten auch startende Sport- und Segelflieger beobachten kann.
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