KulturSpuren Düsternbrook: Virtueller Stadtrundgang - kiel-magazin.de

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KulturSpuren Düsternbrook: Virtueller Stadtrundgang

KulturSpuren Düsternbrook: Virtueller Stadtrundgang freigeschaltet

Bedeutende Persönlichkeiten, darunter viele aus Kunst und Wissenschaft, haben im Kieler Stadtteil Düsternbrook gelebt und gewirkt oder bei einem Besuch die besondere Fördelage genossen. Ihre Spuren lassen sich nun leicht im Internet verfolgen: beim virtuellen Stadtrundgang KulturSpuren Düsternbrook auf den städtischen Internetseiten. Die Freischaltung der Texte und Fotos unter www.kiel.de/kulturspuren erfolgte durch Kulturdezernent Wolfgang Röttgers während einer Sitzung des Ortsbeirates Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook am 10. April 2013.

An 17 Stationen präsentiert der Rundgang Lebens- und Wirkungsstätten bedeutender Persönlichkeiten sowie Gedenktafeln und andere Denkmäler in Düsternbrook. Hier wirkten zum Beispiel Künstler wie Clara Schumann und Johannes Brahms, aber auch der Wissenschaftler Hans Geiger und der dänische König Friedrich VI. Die KulturSpuren Düsternbrook rücken die bedeutsame Vergangenheit des Stadtteils stärker ins Bewusstsein der Kieler und sprechen auch interessierte Gäste an. Die online bereitgestellten Texte und Bilder laden dazu ein, die Stationen auf einem Spaziergang durch den Stadtteil zu besuchen. Dazu kann für jede Station der KulturSpuren eine Wegbeschreibung mit Karte und Informationsmaterial heruntergeladen werden. Wer alle Stationen des Rundganges besuchen möchte, sollte bis zu zweieinhalb Stunden Zeit einplanen, da neben den kulturhistorischen Schauplätzen auch das Düsternbrooker Gehölz und die malerische Aussicht auf die Kieler Förde zum Verweilen einladen.

Die Idee zu einem kulturellen Rundgang durch Düsternbrook entstand im Jahr 2009 im Ortsbeirat. Umgesetzt wurde die Idee vom Amt für Kultur und Weiterbildung, das für die Texte und Bilder umfangreich recherchierte.

Als erste Stationen der KulturSpuren Düsternbrook wurden im Herbst 2011 mit Unterstützung der Brunswiker Stiftung zwei Stelen aufgestellt. Eine Stele erinnert im Düsternbrooker Gehölz an Theodor Storm und dessen Novelle „Auf der Universität“ (1862/1863). Die andere Stele im Diederichsenpark am Niemannsweg widmet sich dem Haus Forsteck, einem gesellschaftlichen Mittelpunkt Kiels und Treffpunkt von Kultur, Wissenschaft und Politik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu den Texten und Fotos dieser beiden Stelen gesellen sich im Internet nun 15 weitere KulturSpuren Düsternbrook zwischen dem Kaiser-Wilhelm-Standbild von Bildhauer Adolf Brütt im Schloßgarten und der 1785 von August Niemann eingerichteten Forstbaumschule.

01.10.2014

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