Entspannt schlafen: So sorgen Sie für eine wirklich erholsame Nacht - kiel-magazin.de

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Fitness & Wellness

Entspannt schlafen: So sorgen Sie für eine wirklich erholsame Nacht

Schlafmangel setzt Körper, Seele und Geist in erheblichem Maße zu. Tipps, wie Sie für ideale Schlafbedingungen sorgen und damit deutlich Ihr Fitnesslevel und vor allem Ihre Gesundheit stärken.

Ausreichend zu schlafen ist weitaus mehr als nur Wellness. Eine entspannte Nachtruhe ist geradezu essentiell für alle Stoffwechselvorgänge und vor allem ganz entscheidend für die tägliche Regeneration des Körpers. Wer fortdauernd unter einem gestörten Schlaf leidet, fühlt sich auf Dauer jedoch nicht nur erschöpft, sondern setzt sich auch der Gefahr ernster Erkrankungen aus. Dabei werden Schlafstörungen nicht nur durch medizinische Ursachen oder Alltagsstress bedingt. Oft sind die Auslöser auch in einer unzureichenden Schlafatmosphäre oder -hygiene auszumachen, die sich eigentlich ohne großen Aufwand verbessern lassen.

Vollkommene Dunkelheit fördert die Müdigkeit

Eine schlecht abgedunkelte Schlafumgebung ist nahezu ein Garant dafür, entweder nicht ein- oder durchschlafen zu können. Denn auch schon kleinere Lichtreize aktivieren das Gehirn. So sollten sämtliche elektrische Leuchtquellen aus dem Schlafzimmer ebenso verbannt werden wie auch Fensterdekos, die keine vernünftige Abschattung bieten, weil sie noch zu viel Licht hereinlassen. Optimale Schlafbedingungen lassen sich am besten mit stark verdunkelnden Fensterbehängen herstellen, wie beispielsweise mit Verdunkelungsvorhängen. Soll der Sonnenschutz deutlich platzsparender ausfallen, können auch spezielle Verdunkelungsrollos oder gefaltete Plissee-Rollos aus lichtundurchlässigem Material zum Einsatz kommen.

Mit einem geeigneten Sonnenschutz lässt sich an heißen Sommertagen außerdem die Raumtemperatur im Schlafraum regulieren, die nie höher als 18 Grad sein sollte. Hier gibt es zum Beispiel Plissee-Rollos, die mit Spezialbeschichtungen oder integrierten Kammerzellen für eine insgesamt kühlere Schlafsituation sorgen. Weitere Informationen zu Fenster-Thermoschutz gibt es auch hier unter Itunes.

Leichte Kost & keine alkoholischen Getränke

Ein voller Magen wirkt sich ungünstig auf die verschiedenen Schlafphasen aus, schließlich ist der menschliche Organismus nächtens dann mit der Verdauung befasst und kann so überhaupt nicht zur Ruhe kommen. Auch Alkohol torpediert jegliche Erholung, da der Körper diesen ebenfalls im Schlaf abbauen muss.

Besonders gesundheits- und schlaffördernd ist es, zweimal in der Woche ein sogenanntes „Dinner Cancelling“ einzulegen. Die letzte Mahlzeit erfolgt dabei 4 bis 5 Stunden oder sogar noch länger vor der Schlafenszeit. Der bewusste Verzicht auf ein spätes, belastendes Abendessen hat zudem einen nachweislichen Anti-Aging-Effekt – unter anderem durch die vermehrte Produktion des Wachstumshormons Somatropin. Tipp: Um nächtlichen Hungergefühlen zuvorzukommen, empfiehlt es sich, vor dem abendlichen Zähneputzen ein kleines Stück Schokolade oder auch ein Teelöffel Honig in etwas warmer Milch einzunehmen.

Computer-Blaulicht vor dem Schlaf meiden

Neben einer wirklich schlafgerechten Einrichtung und angepasster Ernährung ist auch viel Bewegung an frischer Luft schlaffördernd. Besonders wer eine sitzende Berufstätigkeit ausübt, sollte unbedingt auf regelmäßige Bewegungseinheiten achten.

Bedeutende schlafhemmende Auswirkungen hat in der heutigen Zeit zudem auch das von Smartphone- und Computer-Displays abgestrahlte Blaulicht. Mindestens eine Stunde vor der Zubettgehzeit sollten Handy & Co. daher gar nicht mehr genutzt werden. Und dabei ist keineswegs nur die Bildschirm-Strahlung schlafstörend. Auch das Übermaß an digitalen Informationen und die ständige Erreichbarkeit tragen nicht gerade dazu bei, vor dem Schlafengehen effektiv abzuschalten.

Verschwinden die Schlafstörungen auch trotz aller Vorkehrungen nach mehreren Wochen immer noch nicht, sollte der Hausarzt konsultiert werden. Durchwachten Nächten liegen in manchen Fällen auch verschiedene gesundheitliche oder psychische Faktoren zu Grunde, die aber mit angepassten Therapien, Entspannungstechniken und manchmal auch stärkeren Lebensumstellungen gezielt behandelt werden können.

29.08.2018

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