Ausstellung "Kopflandschaften" im Pop-Up Pavillon
Kultur Ausstellungen
Vom 3. bis 13. Juni 2026 öffnet im Pop-Up Pavillon Kiel eine besondere Ausstellung ihre Türen: "Kopflandschaften – Eine künstlerische Annäherung an Migräne". Kunst trifft auf Wissenschaft, Betroffene auf Öffentlichkeit. Ein Projekt, das Migräne sichtbar macht – jenseits medizinischer Lehrbücher.
| Wann? | 3. bis 13. Juni 2026, von 11.00 bis 18.00 Uhr |
| Wo? | Pop-up Pavillon Kiel |
| Eintritt: | kostenfrei |
Was erwartet euch in der Ausstellung?
Die Ausstellung verbindet künstlerische Arbeiten mit partizipativer Begleitforschung. Sie schafft einen offenen Raum, in dem Betroffene ihre Erfahrungen teilen können. Gleichzeitig lädt sie die breite Öffentlichkeit ein, Migräne aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Die Arbeiten machen erlebbar, was oft unsichtbar bleibt.
Wer steht hinter dem Projekt?
Die Ausstellung wurde von der Künstlerin Dr. Andrea Geipel entwickelt, die selbst von Migräne betroffen ist. In ihrer Arbeit verbindet sie künstlerische Praxis mit Wissenschaftskommunikation und schafft Räume, in denen persönliche Erfahrung und gesellschaftlicher Dialog zusammenkommen. Unterstützt wird die Ausstellung von Partnern aus Medizin und Wissenschaft, darunter das UKSH, die Schmerzklinik Kiel und das EU-Projekt Science Comes to Town.
Welche Veranstaltungen begleiten die Ausstellung?
Rund um die Ausstellung erwartet euch ein vielfältiges Rahmenprogramm:
- Vernissage: Dienstag, 2. Juni 2026, um 18.00 Uhr – der feierliche Auftakt
- Workshop für Betroffene: Samstag, 6. Juni 2026, um 14.00 Uhr. Um Anmeldung per Mail wird gebeten.
Die Teilnahme ist kostenfrei, es fällt lediglich eine Materialpauschale pro Person an. - Vortrag: Dienstag, 9. Juni 2026, um 18.00 Uhr, von PD Dr. Janne Gierthmühlen vom UKSH im Pop-up Pavillon
- Expertenrunde: Donnerstag, 11. Juni 2026, um 18.00 Uhr, mit Prof. Göbel und weiteren Fachleuten
- Finissage: voraussichtlich am Freitag, 12. Juni 2026, um 17.00 Uhr
Jede Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Wissen und persönliche Begegnungen.
Warum ist diese Ausstellung besonders?
"Kopflandschaften" geht neue Wege: Sie macht ein komplexes Krankheitsbild künstlerisch erfahrbar. Statt reiner Symptombeschreibungen entstehen hier Bilder, Räume und Geschichten. Betroffene finden Gehör, Nicht-Betroffene entwickeln Verständnis. Ein Projekt, das verbindet – und Migräne aus dem Schatten holt.
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