Die Weltuntergangsmaschine

Freitag, 25.11.2022 20:00 bis 21:00 Sternwarte Lübeck

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Wie die Kernfusion der Sterne thermonukleare Bomben inspirierte und welche Ideen dazu entwickelt werden mussten, wird allgemeinverständlich erklärt.

Noch Jahre bevor die "Atombombe" einsatzfähig wurde, dachten einige Physiker schon über eine weitaus schrecklichere Waffe nach. Sie sollte die Energie der Sterne - die Kernfusion - auf die Erde holen, um eine etwa tausend Mal größere Zerstörungskraft als die Hiroshima-Bombe zu entfesseln. Im Prinzip ist die Sprengkraft einer "Wasserstoffbombe" im Gegensatz zur "Atombombe" unbegrenzt.
Schon 1951 wurde die Kernfusion eingesetzt, um die Vernichtungskraft von Atombomben mit "boosted cores" zu erhöhen. Die "offiziell" erste thermonukleare Bombe "Mike", die 1952 eine pazifische Insel verdampfte, war eher eine gigantische physikalische Experimentieranordnung als eine militärisch einsetzbare Waffe. In weiteren furchterregenden Tests wurde das Höllenfeuer der Sterne auf der Erde entfacht. Im Vortrag erfahren Sie unter anderem, wie ein japanisches Fischerboot durch den größten amerikanischen Nukleartest "Castle Bravo" radioaktiv verseucht wurde und wie dieser Vorfall den ersten "Godzilla"-Film inspirierte.
Wie eine Wasserstoffbombe funktioniert und welche Ideen dazu entwickelt werden mussten, wird ebenfalls allgemeinverständlich erklärt.

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Termine der Veranstaltung

Freitag, 25.11.2022
20:00 bis 21:00 Uhr

Ortsinformationen

Sternwarte Lübeck
Reetweg 5-7
23562 Lübeck
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