Vier Schulen für Klimaschutzengagement ausgezeichnet

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich das Ziel gesetzt, so schnell wie möglich klimaneutral zu werden. Doch wie können möglichst alle Kieler einen Beitrag dazu leisten? Diese Frage beschäftigt auch viele Schüler. Vier Kieler Schulen haben sich in diesem Jahr erfolgreich am Prämienmodell "Kieler Schulen sparen Energie" beteiligt. Im September wurden sie mit Urkunden und Geldprämien ausgezeichnet.

Schüler der vier prämierten Schulen, © Landeshauptstadt Kiel / Imke Schröder
Schüler der vier prämierten Schulen, © Landeshauptstadt Kiel / Imke Schröder

Im Prämienmodell "Kieler Schulen sparen Energie" stehen jedes Jahr 22.000 Euro für erfolgreiche Klimaschutzaktivitäten an Schulen zur Verfügung. Das Modell unterstützt damit aktive Schulen, die sich mit Energie- und Klimaschutzthemen auseinandersetzen und im Idealfall zielgerichtet Einsparpotenziale aufdecken.
 
In diesem Jahr haben sich die Fritz-Reuter-Schule, die Kieler Gelehrtenschule, die Max-Planck-Schule sowie das Thor-Heyerdahl-Gymnasium erfolgreich am Prämienmodell beteiligt. Die Schüler und Lehrer beschäftigen sich beispielsweise mit der Reduzierung des eigenen Strom- und Wärmeverbrauchs im Klassenzimmer, legten 700.000 Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurück, informierten ihre Mitschüler in der Schulzeitung über den Klimawandel oder entwickelten ein Zero-Waste-Konzept für ihre Schule.
 
Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, freut sich über das Engagement: "Die Jury aus Immobilienwirtschaft, Amt für Schulen und Umweltschutzamt konnte fast allen Bewerbungen die Höchstpunktzahl von 50 Punkten geben. Wir sind sehr beeindruckt von der Kreativität und dem Ideenreichtum der Schüler." Die Schulen erhalten nun anteilig zur Anzahl der Schüler Prämien im Gesamtwert von rund 4.500 Euro.  
 
"Mit dem Prämienmodell sollen Schulen angeregt werden, Klimaschutzaspekte mehr im Schulalltag zu berücksichtigen und die Ressourcenschonung als eine wichtige Grundlage bei allen Entscheidungsfindungen zu berücksichtigen", erklärt Andreas von der Heydt, Leiter des Umweltschutzamtes. 
 
2021 geht die Aktion in die nächste Runde – und erhält den neuen Namen "Kieler KlimaSchulen". Interessierte Schulen können sich bis zum 31. Mai 2021 bewerben. Die Themenwahl ist frei, im Mittelpunkt sollten aber klimaschutzrelevante Aktivitäten stehen. 
 
Mehr Informationen und die Teilnahmebedingungen finden Interessierte unter www.kiel.de/klimaschule. Für Rückfragen steht Carina Kruse aus dem Umweltschutzamt zur Verfügung (carina.kruse@kiel.de, 0431/9013771).

Quelle: Landeshauptstadt Kiel

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