Schützenpark wird klimafest umgebaut
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Der Schützenpark in Kiel wird klimafit gemacht. Mit dem Rückbau der Rechtsabbiegespur am Kronshagener Weg startet die Umgestaltung der historischen Parkanlage. Mehr Grün, weniger Asphalt so lautet das Motto für die kommenden Monate. Der Bund fördert das Projekt mit knapp 2 Millionen Euro.
Was wird im Schützenpark verändert?
Die ehemalige Jugendverkehrsschule weicht einem deutlich grüneren Parkeingang. Versiegelte Flächen werden zurückgebaut, neue Blühflächen entstehen. Der Parkteich wird teilweise entschlammt, die Wege erneuert. Regenwasser soll künftig im Park gespeichert werden, statt in die Kanalisation zu fließen. Die Garten und Landschaftsbauarbeiten starten noch im Herbst.
Warum ist diese Umgestaltung nötig?
Der Klimawandel zeigt sich in Kiel durch Hitzerekorde und Starkregen. Der Schützenpark ist eine wichtige Frischluftschneise für die Innenstadt. Die Umgestaltung macht ihn widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen. Jeder entsiegelte Quadratmeter verbessert das Stadtklima. Grünflächen kühlen und speichern Wasser das macht Kiel lebenswerter.
Wie profitiert ihr vom neuen Park?
Der alte Baumbestand bleibt erhalten, zusätzliche Grün und Blühflächen schaffen Kühlung. An heißen Tagen spürt ihr sofort den Unterschied zwischen Asphalt und Grün. Die artenreichen Ansaaten fördern die biologische Vielfalt. Der Park verbindet Klimaanpassung mit hoher Aufenthaltsqualität. Ihr gewinnt einen attraktiveren Erholungsraum mitten in der Stadt.
Wer finanziert das Projekt?
Das Bundesinstitut für Bau, Stadt und Raumforschung bewilligte Fördermittel von 1,94 Millionen Euro. Die Landeshauptstadt Kiel steuert einen Eigenanteil von rund 856.000 Euro bei. Das Geld fließt in die Förderung "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel". Bereits 2023 hatte sich Kiel erfolgreich beworben. Die Gesamtinvestition macht den Park klimaresilient.
Welche weiteren Maßnahmen plant Kiel?
Der Schützenpark ist Teil des städtischen Klimaanpassungskonzepts. Das Referat Klimaanpassung koordiniert zahlreiche Maßnahmen mit den Fachämtern. Ziel ist eine Stadt, die Hitze, Starkregen und Trockenperioden besser verkraftet. Die Lebensqualität in den Stadtteilen soll steigen. Jedes Projekt trägt zur klimafesten Stadt bei.
Wie wurden Bürger eingebunden?
Das Grünflächenamt hat Bürger in die Planungen einbezogen. Ihre Ideen und Wünsche flossen in das Konzept ein. Die Beteiligung sorgt dafür, dass der Park den Bedürfnissen der Kieler entspricht. Transparenz und Mitsprache sind wichtige Bausteine. So entsteht ein Park, der von allen mitgestaltet wurde.
Mehr Inspirationen für grüne Oasen in eurer Stadt findet ihr bei uns auf kiel-magazin.de wir zeigen euch, wie Städte klimafit werden.