Sauna im eigenen Garten realisieren

Der Gang in die Sauna wäre für viele Menschen gerade jetzt in der aktuellen Lage sehr wichtig. Denn bekanntermaßen stärkt das Saunieren das Immunsystem und bietet damit einen gewissen Schutz gegen Erkrankungen. Der Gedanke, sich eine eigene Sauna anzuschaffen, nimmt daher bei vielen Sauna-Fans immer mehr Form an.

Frau in Sauna, © Pexels/Andrea Piacquadio
Frau in Sauna, © Pexels/Andrea Piacquadio

Saunieren stärkt das Immunsystem. Darüber hinaus erfährt der Körper eine Entschlackung beim Schwitzen, was unter anderem dazu beiträgt, dass wir uns nach dem Saunagang sehr wohlfühlen.

Doch leider führt die aktuelle Lage dazu, dass selbst ambitionierte Saunagänger nicht mehr die Möglichkeit haben, ihrem Gesundheitsfördernden Hobby nachzukommen. Denn viele öffentliche Saunaanlagen haben geschlossen oder sind nur unter bestimmten Auflagen eingeschränkt zugänglich.

Immer mehr Menschen denken daher über eine eigene Sauna nach. Was sollte man dabei beachten?

Der geeignete Standort für die Sauna

Der Entschluss, sich eine eigene Sauna anzuschaffen, ist schnell gefällt. Doch viele Fragen dazu tauchen in der Regel erst auf, wenn es um die konkreten Planungen geht. Eine davon ist die nach dem Standort. Denn wo genau soll die Sauna eigentlich platziert werden?

Wo ist ausreichend Platz dafür und was macht einen geeigneten Standort für die Sauna überhaupt aus? Die Wahl fällt häufig auf bereits bestehende Nassräume.

Denn in diesen ist nicht nur bereits eine Dusche für das Abduschen nach dem Saunagang vorhanden, sondern darüber hinaus ist der Raum bereits für hohe Feuchtigkeit ausgelegt.

Be- und Entlüftung sollten nämlich bei einem Raum für eine Sauna möglich sein, damit einer Schimmelbildung vorgebeugt werden kann. Die Sauna in Kellerräumen aufzustellen ist daher nicht immer ratsam.

Wer im Haus keinen geeigneten Platz ausmachen kann, dem bleibt noch die Möglichkeit, die Sauna direkt im Garten aufzustellen. Denn auch eine Außensauna stellt selbstverständlich eine Variante dar, um den gewünschten Bedarf zu befriedigen und sich Wellness nach Hause zu holen.

Im Garten ist ausreichend Platz gegeben, sodass auch große Saunakabinen möglich sind. Gleichzeitig brauchen keine aufwendigen Maßnahmen zur Belüftung vorgenommen werden. Allerdings gilt es hier wiederum auch baurechtliche Belange zu beachten und selbstverständlich müssen Strom und Wasserleitung frostsicher an die gewünschte Stelle gelegt werden.

Welche Arten von Gartensaunen gibt es?

Bei einer Gartensauna von Megasauna beispielsweise werden mehrere Bauformen unterschieden, die gewählt werden können:

  • Saunahaus: Dieses ähnelt einer Gartenhütte mit Pult- oder Giebeldach und lässt sich daher problemlos in jede Gartenlandschaft einfügen. Je nach Ausformung besteht es aus einem oder mehreren Räumen und über Glas-Panoramafenster.
  • Iglusauna: Diese Bauform mit spitz vom Boden nach oben zusammenlaufendem Dach wird vor allem von Freunden der finnischen Sauna gerne gewählt. Diese Form kommt mit einem kleinen Fenster aus und legt den Schwerpunkt darauf, sich innerhalb der Iglusauna wie in einem abgekapselten Bereich zu fühlen.
  • Fasssauna: Bei der Fasssauna wird der Fokus auf das äußere Erscheinungsbild gelegt. Rund wie ein Fass macht diese Bauform in jedem Garten etwas her.

Was muss man beim Saunakauf beachten?

Wer sich den Traum von der eigenen Sauna im Garten verwirklichen möchte, sollte dabei einige Dinge beachten. In jedem Fall sollte der Bau vorher mit dem Bauamt bzw. den regionalen Vorgaben abgestimmt werden. Darüber hinaus gilt es, ein passendes Heizsystem zu wählen. Dabei haben Saunagänger die Wahl zwischen Elektroöfen und traditionellen Holzöfen.

Während Elektroöfen sehr komfortabel zu bedienen sind und für das schnelle Saunaerlebnis sorgen, präferieren einige dennoch den Saunaofen mit Holzbefeuerung. Dieser zeichnet sich durch eine behagliche Wärme aus und ist deutlich näher am ursprünglichen Saunagedanken.

Allerdings ist auch klar, dass hier ein Schornstein benötigt wird und dieser muss entsprechend genehmigt und abgenommen werden. Das bedeutet also auch höheren Planungs- und Verwaltungsaufwand bei der Errichtung.

Auch für die Stromleitung, die für die Sauna benötigt wird, muss ein Elektriker herangezogen werden, der die Leitung errichten und abnehmen muss, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten. Am besten ist es, das Projekt vorab schon mit diesem und einem Schornsteinfeger abzusprechen.

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