Outsourcing für Unternehmen: 100 Prozent Kerngeschäft

Der Begriff Outsouring kann mit "Auslagern" übersetzt werden. Beim Outsourcing geht es um das Auslagern von Aufgaben an externe. Dies können einzelne Aufgaben oder auch ganze Bereiche / Prozesse sein. Durch das Auslagern von Aufgaben kann das Unternehmen sich zu 100 Prozent auf die Kernprozesse konzentrieren.

Schreibtisch, © Pexels/Lukas
Schreibtisch, © Pexels/Lukas

In jedem Unternehmen fallen Aufgaben an, die relevant im gesamten Umfeld sind, aber keine Spezialdisziplin darstellen. Outsourcing wird primär in Bereichen, wie der Produktion, IT oder verschiedenen Dienstleistungen, wie das SEO Consulting genutzt.

Bleiben wir im Marketing. Das Online Marketing umfasst zahlreiche Bereiche. SEO, SEA, Social Media, Content, Video und noch mehr. Hierfür eine interne Abteilung zu schaffen wäre enorm zeitraubend und kostenintensiv. Bis passende Mitarbeiter gefunden und eingearbeitet wurden, hätte eine externe Agentur bereits erste Ergebnisse geschafft.

Arten von Outsourcing

Die Auslagerung von Prozessen kann Offshore oder Nearshore stattfinden. Der Unterschied ist marginal. Beim Offshoring wird die Dienstleistung an eine externe Person ausgegliedert, die sich weit weg befindet. Das kann z. B. Polen oder Indien sein. Hierbei möchte das Unternehmen von den niedrigen Löhnen und anderen Bedingungen profitieren.

Beim Nearshoring werden die Prozesse an Orte ausgegliedert, die sich in unmittelbarer Nähe, z. B. 2-3 Stunden entfernt, befinden. Das ist wichtig bei Projekten, wo schnelle Kommunikationswege notwendig sind.

Outsourcing Vorteile

Outsourcing lohnt sich im Idealfall für beide Seiten. Partei A verdient Geld und hat Arbeit und Partei B spart Zeit und Kosten. Interne Prozesse werden knappgehalten, sodass sich Mitarbeiter zu 100 % auf das Kerngeschäft fokussieren können.

Externe Dienstleister sind Experten in ihrer Branche und haben meist jahrelange Erfahrung. Sie kennen jeden Trend und können bei neuen Gegebenheiten umgehend reagieren. Sie erledigen die Arbeit durch ihr Know-How deutlich schneller als andere.

Durch das Outsourcing wird die Qualität drastisch gesteigert, was im Endeffekt für mehr Umsatz im eigenen Unternehmen sorgt und die Kundenzufriedenheit erhöht.

Outsourcing Nachteile

Auch, wenn das Outsourcing in fast allen Unternehmen Gang und gebe ist, sollte man sich über die Nachteile im Klaren sein. Man muss sich zu 100 % sicher sein, dass dem Dienstleister vertraut werden kann.

Nicht selten gibt man interne Informationen sowie Daten und Technologien weiter. Ein Ausnutzen dieser Daten würde einen enormen Schaden mit sich bringen, der nachhaltig anhalten könnte.

Je nach Vertrag ist man eine Zeit lang abhängig vom externen Dienstleister. Sollte das eigene Unternehmen nicht laufen, wie gewünscht kann es teuer werden sich aus dem Vertrag herauszukaufen.

Mit externen Quellen ist eine regelmäßige Kommunikation notwendig, für welche Zeit eingeplant werden muss. Gerade bei internen Strukturen können externe sich nicht direkt einfinden und benötigen eine kurze Einführung in das Unternehmen.

Befindet sich die andere Agentur oder der Freelancer in einem anderen Land kann es zu sprachlichen und zeitlichen Barrieren kommen. Englisch ist hierbei oftmals der Regelfall. Aber auch die Zeitverschiebung macht keine Probleme sofern nicht beide gleichzeitig miteinander kommunizieren müssen.

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