Online-Hilfe zum ökologischen Gärtnern

Für eine lebenswerte Zukunft sind Klima- und Naturschutz von zentraler Bedeutung. Deswegen ist die Landeshauptstadt Kiel bereits seit 1995 Klimaschutzstadt. Aber auch der Naturschutz kommt nicht zu kurz. So trägt der Kieler Grüngürtel bereits seit 100 Jahren zur Landschaftsvielfalt bei. Das ökologische Gärtnern in den Kleingärten und Hausgärten ist dabei besonders wichtig, weil es einen wesentlichen Beitrag zur Biodiversität leistet.

Gartenarbeit, © Pexels / Gary Barnes
Gartenarbeit, © Pexels / Gary Barnes

Auf der Internetseite kiel.de/gaertnern erhalten Hobbygärtner jetzt praktische Tipps für eine ökologische Gartengestaltung: Was muss bei der Gartenplanung berücksichtigt werden und welche Vorteile kann die langfristige Planung haben?

Wie werden Rückzugsbereiche für verschiedene Tierarten geschaffen? Welche Pflanzen sind heimisch und welche müssen entfernt werden? Neben Antworten auf diese Fragen enthält die Website Informationen zu Permakultur, Saatgut und vielen anderen Themen.

Der Fokus auf Monokulturen und der Einsatz von Chemikalien haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass viele Äcker biologisch verarmt sind. Ökologische Gartengestaltung kann dabei helfen, dieses Problem zu entschärfen und zur Artenvielfalt beizutragen.

Dazu hat die Kieler Ratsversammlung 2020 einen Antrag zur Förderung des ökologischen Gärtnerns beschlossen. Die Umsetzung erfolgt unter anderem in Form der neuen Website durch das Umweltschutzamt in Kooperation mit den Vereinen Naturgarten e.V. Regionalgruppe Kiel und Permakulturzentrum Kiel e.V.

Daneben gab es bereits Veranstaltungen, die sich mit praktischen Themen wie einer Trockenmauer, einer Weidenhecke, einem Teich und Nisthilfen im Garten befassten.

Mit solchen kleinen Veränderungen können in der Summe große Effekte erzielt werden und langfristig die Gesundheit des Ökosystems gewährleistet werden – gerade wenn man bedenkt, dass die Kieler Kleingärten eine Gesamtfläche von 480 Hektar haben und damit einen erheblichen Anteil an den städtischen Grünflächen ausmachen.

Quelle: Landeshauptstadt Kiel

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