Neuer Zebrastreifen vor dem Rathausplatz
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Zwei neue Querungshilfen am Rathausplatz und Martensdamm sorgen für mehr Sicherheit im Kieler Straßenverkehr. Die Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen. Fußgänger, Radfahrer und insbesondere Menschen mit Einschänkungen profitieren jetzt von den verbesserten Bedingungen.
Was wurde am Rathausplatz verbessert?
Am Rathausplatz gibt es jetzt einen Zebrastreifen mit Blindenleitelementen. Die Querungshilfe an der Bushaltestelle Rathaus/Opernhaus macht das Überqueren in Zukunft deutlich sicherer. Eine rote Fahrbahnmarkierung schützt zusätzlich Radfahrer auf der Wasserseite. Die Maßnahme war notwendig, da Fußgänger hier zuvor ohne gesicherten Übergang die Straße queren mussten und die wenigsten Autos ihre Geschwindigkeit verringerten.
Der Zebrastreifen gibt euch klaren Vorrang beim Überqueren der Straße. Dank der Mittelinsel könnt ihr die Fahrbahn sicher in zwei Etappen bewältigen. Die Blindenleitelemente ermöglichen barrierefreies Queren für sehbehinderte Menschen. Vor allem die Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderung freuen sich, dass ihre Forderungen so umfassend umgesetzt worden sind.
Umgestaltung der Verkehrsführung
Die Mittelinsel machte eine Umgestaltung zur Einbahnstraße erforderlich. Der Rathausplatz, Fleethörn und die Willestraße sind nun Einbahnstraßen. Das Linksabbiegen vom Rathausplatz in die Rathausstraße ist nicht mehr erlaubt. Diese Änderung war straßenverkehrsrechtliche Voraussetzung für die Anlage des Zebrastreifens.
Der Schutzstreifen wurde im Bereich der Bushaltestelle aufgelöst. Radfahrer fahren hier nun im Mischverkehr mit den Autos, ob dies in Zukunft zu Unfällen führt, wird weiter beobachtet. Diese Lösung verhindert, dass Fahrzeuge an haltenden Bussen vorbeifahren und Fußgänger am Zebrastreifen übersehen. In südlicher Richtung gilt ein Überholverbot für einspurige Fahrzeuge. In nördlicher Richtung bleibt der Schutzstreifen bestehen, da dort keine Sichteinschränkungen durch die Haltestelle auftreten.
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Welche Querungshilfe entsteht am Martensdamm?
Am Martensdamm auf Höhe Holstenfleet wurde eine provisorische Mittelinsel eingerichtet. Sie verbindet die Bushaltestelle Martensdamm mit dem Holstenfleet. Die provisorische Bauweise ist gewählt, da es sich um eine Trasse der geplanten Stadtbahn handelt und so Flexibilität für zukünftige Umbaumaßnahmen erhalten bleibt.
Die Arbeiten fanden zwischen dem 18. Mai und 5. Juni 2026 statt. Der Autoverkehr wurde ohne größere Beeinträchtigungen an den Baustellen vorbeigeführt. Fußgänger mussten zeitweise auf die gegenüberliegende Straßenseite ausweichen. Für die Bushaltestelle Rathaus/Opernhaus wurden Ersatzhaltestellen in der Nähe eingerichtet.
Die Verwaltung erhielt den Auftrag, die Sicherheit für Fußgänger zu verbessern. Die Reform des Straßenverkehrsrechts aus dem vergangenen Jahr erleichterte die Erfüllung der verkehrlichen Voraussetzungen erheblich. Zuvor waren die Anforderungen für Zebrastreifen sehr eng gefasst. Die neuen Regelungen ermöglichten eine praktikable Umsetzung der Querungshilfen.
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