Möglichkeiten der Tabakentwöhnung

Auch, wenn die Politik in den letzten Jahren bereits stark eingelenkt hat und beispielsweise Tabakwerbung in vielen Bereichen verboten hat, gibt es auch in Deutschland nach wie vor viele Raucher. Viele, die dem Nikotin frönen, wollen eigentlich schon lange damit aufhören, doch es fällt ihnen sehr schwer. Daher bedarf es oft bestimmter Hilfsmittel oder Techniken, die beim Loslassen der Zigarette helfen sollen.

E-Zigarette, © pixabay.com/Ethan Parsa
E-Zigarette, © pixabay.com/Ethan Parsa

Die Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören

Die Gründe, warum Raucher mit ihrem Laster aufhören möchten, sind vielfältig. Zum einen sind Zigaretten ein großer Kostenfaktor. Über das Jahr gerechnet verpuffen dabei viele hunderte Euro oder sogar höhere Summen und lösen sich sprichwörtlich in Rauch auf.

Dazu kommt selbstverständlich noch der Gedanke an die eigene Gesundheit. Denn gerade in Zeiten der Pandemie beschäftigt dieses Thema eine wachsende Anzahl von Menschen. Jeder möchte sich so gut wie möglich gegen Erkrankungen wappnen und wünscht sich ein starkes Immunsystem.

Doch speziell das Rauchen greift bekanntlich die Atemwege und die Lungen an und schwächt das Immunsystem. Die Abwehrkräfte des Bronchialsystems sind bei Rauchern geschwächt und können sich daher insbesondere gegen Atemwegserkrankungen nicht so gut zur Wehr setzen.

Methoden zur Rauchentwöhnung

Da das Thema Rauchentwöhnung viele Millionen Menschen weltweit betrifft, gibt es auch entsprechend viele Methoden und Hilfsmittel, die beim Aufhören helfen sollen.

Je nachdem, wie intensiv geraucht wird und je nach Wesensart lässt sich dabei auf die erfolgversprechendste Variante setzen.

  • Bücher zur Rauchentwöhnung: Gerade visuelle Typen setzen gerne auf diese Variante. Denn Bücher, die beim Aufhören mit dem Rauchen helfen sollen, führen noch einmal die Nachteile der Zigaretten auf und die Vorteile der Entwöhnung vor Augen. Bei manch einem macht es dabei Klick und es klappt tatsächlich.
  • Nikotinpflaster geben dem Körper über die Haut viele Stoffe, die das Entwöhnen leichter machen sollen. Denn, wenn die gewohnte Nikotinzufuhr unterbrochen oder aber gestoppt wird, merkt der Körper das selbstverständlich. Mit dem Pflaster soll hier eine Vorkehrung gegen die daraus resultierenden Auswirkungen getroffen werden.
  • Kurse: Manche Menschen benötigen die direkte Anleitung anderer Menschen, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Zwar ist damit meist eine hohe Investition verbunden, doch bei dieser Variante der Rauchentwöhnung werden die Betroffenen über einen längeren Zeitraum begleitet und fühlen somit auch eine Art Kontrollfunktion, die beim Aufhören hilfreich sein kann.
  • Nikotinkaugummis: Diese funktionieren ähnlich wie Nikotinpflaster und führen dem Körper verschiedene Stoffe zu. Der Vorteil hierbei liegt vor allem darin, dass dabei auch eine Tätigkeit mit dem Mund stattfindet, sodass auch die Gewohnheit besser substituiert werden kann.
  • Dampfzigaretten: Beim Dampfen statt Rauchen können viele Gewohnheiten beibehalten werden, während die Inhaltsstoffe weitgehend weniger bedenklich sind als die in Tabakzigaretten. Diverse Onlineshops wie beispielsweise Liquido24 bieten ermöglichen es außerdem, aus vielen Aromen zu wählen, sodass auch Abwechslung gegeben ist. Vielfach wird die E-Zigarette zuerst parallel zur Tabakzigarette genutzt, während letztere dann mehr und mehr reduziert wird.
  • Hypnose: Wenn gar nichts mehr hilft, sind viele Raucher auch zu radikalen Methoden bereit und diese schließen auch Hypnose mit ein. Ob diese Methode tatsächlich hilft, hängt wohl auch davon ab, wie sehr sich die Betroffenen tatsächlich darauf einlassen.

Die Vielzahl an Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung zeigen, dass es kaum Ausreden mehr gibt, sich noch davor zu drücken.

Besonders die Variante der E-Zigarette scheint in den letzten Jahren vermehrt genutzt zu werden, wie sich auch im öffentlichen Raum und in Freundesrunden immer wieder beobachten lässt.

Der Grund, warum ehemalige Raucher lieber Dampfen als andere Methoden zu nutzen, dürfte u.a. auch darin liegen, dass die gewohnte Haptik beibehalten werden kann und auch nicht auf den Tratsch mit Kollegen bei der Zigarettenpause verzichtet werden muss.

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