Kiel und Ströer Medien wollen Veranstaltungen sichtbar machen

Kultur braucht Publikum und Sichtbarkeit. Ein neues Projekt der Landeshauptstadt Kiel und Ströer macht lokale Veranstaltungen ab sofort im gesamten Stadtgebiet digital sichtbar. Der kostenfreie Kulturkalender erreicht Menschen dort, wo sie täglich unterwegs sind: auf 55 digitalen Screens verteilt in Kiel.

Zwei Frauen vor einem mit schwarzer Decke, auf dem ein roter Buzzer steht, mit dem ein neues kostenloses Kulturangebot hingewiesen wird
Iris Petersen von Ströer Medien und Kulturdezernentin Dr. Christina Schubert bei der Vorstellung des digitalen Kalenders, © Redaktion Kiel-Magazin.de

Was zeigt der Kulturkalender?

Der Kulturkalender präsentiert das vielfältige kulturelle Leben der Stadt: Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen, Ausstellungen und Vereinsveranstaltungen. Von großen Bühnen bis zu kleinen Ateliers, alle kulturellen Angebote finden hier eine Plattform. Die Hinweise erscheinen automatisch sieben Tage vor Veranstaltungsbeginn und informieren Passanten übersichtlich und auf das Wesentliche reduziert.

Besonders kleinere Kulturakteure, gemeinnützige Initiativen und Breitensportvereine erhalten eine unkomplizierte Werbemöglichkeit. Kulturdezernentin Christina Schubert betont: "Gerade Kulturakteur*innen mit kleinen Budgets erhalten so die Chance, ihre Angebote dort zu präsentieren, wo die Menschen täglich unterwegs sind." Das stärkt die Szene und ermöglicht es, neues Publikum zu gewinnen.

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Erfolgreiche Umsetzung bereits in anderen Städten

Die Nutzung ist komplett kostenfrei und bewusst einfach gestaltet. Nach einmaliger Registrierung online können Veranstalter ihre Events selbst einreichen. Eine kurze redaktionelle Prüfung folgt, dann läuft alles automatisch. Iris Petersen, Niederlassungsleiterin bei Ströer, erklärt: "Mit dem Kulturkalender schaffen wir kostenfreie Sichtbarkeit für all jene, die bislang kaum eine Möglichkeit hatten, ihre Veranstaltungen öffentlich zu bewerben."

Ströer verbindet Tradition mit Innovation: Die klassische Litfaßsäule besteht seit 150 Jahren als analoges Medium für Kultur. Der digitale Kulturkalender ergänzt dieses Angebot konsequent und erreicht Menschen mitten im Alltag. An Haltestellen, Bahnhöfen und belebten Plätzen im gesamten Stadtgebiet.

Der Kulturkalender hat sich in anderen Großstädten bereits erfolgreich etabliert. Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf und München setzen das Format ein. Besonders kleinere Kulturinitiativen und lokale Vereine nutzen die Plattform dort intensiv, um ihre Veranstaltungen bekannt zu machen.

Sichtbarkeit für kleinere Projekte ermöglichen

Das Projekt schafft Begegnungen und Wahrnehmung, beides essenziell für lebendige Kultur. Veranstaltungen, die bisher im Verborgenen stattfanden, werden sichtbar. Das bereichert nicht nur die Kulturszene, sondern auch das städtische Leben insgesamt. Die niedrigschwellige Präsenz im öffentlichen Raum macht Kultur für alle zugänglich.

Mehr über kulturelle Highlights und lokale Initiativen erfahrt ihr bei uns auf kiel-magazin.de – dort findet ihr regelmäßig neue Empfehlungen.

Quelle:  Landeshauptstadt Kiel