Junge italienische Kunst in der Stadtgalerie
Kultur Ausstellungen
Stadtinfo Rund um die Stadt
Junge italienische Kunst erobert Kiel: Die Stadtgalerie zeigt vom 13. Juni bis 30. August die Wettbewerbsausstellung zum XI. Premio Volker Walter Feierabend-Stiftung. 15 Künstlerinnen und Künstler präsentieren innovative Positionen aus Malerei, Skulptur, Fotografie und mehr.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit dem Klick auf „Beitrag anzeigen“ akzeptieren Sie die Datenverarbeitung durch Instagram. Mehr Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung .
Feierliche Eröffnung mit geladenen Gästen
Die feierliche Eröffnung und Preisverleihung erfolgt am Freitag, 12. Juni, um 19 Uhr in der Stadtgalerie. Kiels Stadtpräsidentin Bettina Aust, der Honorarkonsul der Italienischen Republik Karsten Meyer und weitere Ehrengäste sprechen Grußworte. Das Kuratorium gibt dabei feierlich die Gewinner der drei Förderpreise bekannt, die sich auf bis zu 12000€ beziffern.
Die Stadtgalerie Kiel präsentiert aktuelle Positionen italienischer Kunst in großer Vielfalt. Zwölf junge Künstler treten im Wettbewerb gegeneinander an, drei weitere sind außer Konkurrenz vertreten. Ihr könnt Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafik, Installation und Neue Medien entdecken. Die Bandbreite reicht von traditionellen bis zu experimentellen Ausdrucksformen.
Wie funktioniert der Kunstpreis?
Die Volker Walter Feierabend-Stiftung vergibt den Förderpreis alle zwei Jahre an italienische Künstler bis zum 40 Lebensjahr. Aus über 100 Bewerbungen wählte die siebenköpfige Jury zunächst 20 in eine engere Auswahl, aus den die zwölf Teilnehmenden für die Wettbewerbsausstellung ausgewählt wurden. Der Hauptpreis umfasst einen Kunstankauf im Wert von bis zu 12.000 Euro. Zwei weitere Anerkennungspreise sind mit 6.000 Euro und 3.500 Euro dotiert. Die erworbenen Werke werden in die Sammlung der Stiftung aufgenommen, die inzwischen auch mehrere hundert Werke umfasst.
In Kiel zeigen 15 talentierte Künstler ihre Arbeiten. Zu den Wettbewerbsteilnehmern gehören unter anderem Luca Boffi, Alice Faloretti, Selene Frosini und Annalisa Fulvi. Außer Konkurrenz präsentiert der Maler Mario Raciti sein Werk, er erhält den Ehrenpreis für sein Lebenswerk, kann aber aufgrund seines Alters die Reise nach Kiel aber leider nicht antreten. Roberto Rinella und Stefano Simontacchi komplettieren die Ausstellung mit Beiträgen ebenfalls außer Konkurrenz, weil die beiden inzwischen älter sind als 40.
Ehrenpreis für Mario Raciti
Mario Raciti wurde 1934 in Mailand geboren und gilt als wichtiger Vertreter des abstrakten Symbolismus. Die Stiftung würdigt mit dem Ehrenpreis sein künstlerisches Lebenswerk. Seine Arbeiten sind bereits in der umfangreichen italienischen Kunstsammlung der Stiftung vertreten. Die Auszeichnung unterstreicht seine Bedeutung für die zeitgenössische italienische Kunst.
Die Stadtgalerie Kiel zeigt die Wettbewerbsausstellung bereits zum neunten Mal seit 2007, sie ist der zentrale Ausstellungsort des Preises. Seit 2003 fördert die Stiftung innovative italienische Kunst und vermittelt sie in Deutschland. Torsten Feierabend, Präsident der Stiftung, betonte bei unserem Presserundgang noch einmal die Bedeutung des Preises für die ausstellenden Künstler. Zwar sei der Großteil der ausstellenden Menschen im Norden Italiens beheimatet, was an der dortigen Dichte an Unis und Kunsthochschulen liegt, aber auch aus dem Süden des Landes lassen sich Werke finden. .
Der Eintritt in die Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31, ist kostenfrei. Während der Kieler Woche öffnet die Galerie täglich von 10 bis 18 Uhr. In dieser Zeit werden täglich um 12 Uhr Kurzführungen angeboten. Ein umfangreich bebilderter Katalog mit deutschen, italienischen und englischen Texten ist für 35 Euro erhältlich.
Mehr kulturelle Highlights in der Landeshauptstadt findet ihr bei uns von kiel-magazin.de – wir haben weitere spannende Tipps für euch.