Geschäftseröffnung in der Corona-Krise

Der Corona-Lockdown im März 2020 und der aktuelle Teillockdown angesichts der im Herbst 2020 wieder gestiegenen Infektionszahlen stellen den Einzelhandel vor eine große Herausforderung. Viele Einzelhändler bangen um ihre Existenz, da sie die geltenden Regeln einhalten müssen. Eine ernstzunehmende Konkurrenz in der Krise stellt der Online-Handel dar.

Mann mit Maske und Smartphone, © pexels.com
Mann mit Maske und Smartphone, © pexels.com

Wie geht es weiter nach dem Lockdown?

Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie war der klassische Einzelhandel angeschlagen, da viele Menschen im Online-Handel eine Alternative gefunden haben. Der Lockdown im März 2020 zwang vor allem die kleineren Einzelhändler, Insolvenz anzumelden. Andere Einzelhändler mussten Filialen schließen oder ihre Verkaufsfläche verkleinern.

Einige Branchenkenner sagen, dass der Einzelhändler auch nach dem Lockdown durchaus Chancen hat. Um die noch bestehende Krise auch künftig zu meistern, müssen Einzelhändler die entsprechenden Maßnahmen treffen. Dazu gehören die Beachtung der Abstandsregeln, die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und die Maskenpflicht.

Pro Kunde im Einzelhandel muss eine Verkaufsfläche von mindestens 10 m² vorhanden sein. Um das einhalten zu können, müssen die Einzelhändler Zugangsbeschränkungen festlegen. Nur eine bestimmte Anzahl an Kunden darf das Ladengeschäft gleichzeitig betreten.

In Zukunft wichtig bei der Geschäftseröffnung

Wer in Zeiten der Corona-Pandemie ein Geschäft eröffnen will, braucht Mut. Um erfolgreich durchzustarten, müssen künftige Einzelhändler die Corona-Regeln beachten. Die Mitarbeiter müssen entsprechend geschult werden, um auch während der Krise fit für den Umgang mit den Kunden zu sein.

Die Verkaufsfläche muss so gestaltet werden, dass die Abstandsregeln von mindestens 1,50 Meter zwischen Kunden und Mitarbeitern eingehalten werden. Für die Mitarbeiter kommt es auf die Gestaltung der Zeitpläne an, sodass Arbeitszeiten und Pausen der einzelnen Mitarbeiter versetzt sind.

Um bei der Eröffnung des Geschäfts nichts zu vergessen, können künftige Ladenbesitzer die Checkliste von Kaiser+Kraft kostenlos herunterladen. Bereits am Eingang müssen Ladenbesitzer auf die Hygieneregeln hinweisen. Für die Mitarbeiter an den Kassen sollte Händedesinfektionsmittel verfügbar sein.

Sinnvoll sind auch berührungslose Zugangstüren und eine regelmäßige Desinfektion der Türen. Sind Einkaufswagen vorhanden, sollten die Griffe immer desinfiziert werden. Die Kartenzahlung und die berührungslose Zahlung sollten selbstverständlich sein.

Wichtig bei der Schulung von Mitarbeitern

Geschäftsführer im Einzelhandel müssen ihre Mitarbeiter bezüglich der Corona-Regeln schulen. Die Mitarbeiter sind über die hygienischen Verhaltensweisen und die Ansteckungsgefahr aufzuklären. Wichtige Informationen für die Mitarbeiterschulung sind auf der Webseite von Kaiser+Kraft verfügbar. Die Mitarbeiterschulung muss für mögliche Kontrollen dokumentiert werden.

Geschäftsführer gehen mit gutem Beispiel voran, wenn sie die Schutzmaßnahmen kommunizieren und die Mitarbeiter ohne Körperkontakt begrüßen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Markierung von Abständen durch Bänder und Ständer, professionelle Trennwände und Schutzscheiben zur Vermeidung von körperlichem Kontakt, vor allem an den Kassen, sowie der Schutz der Mitarbeiter durch Mund-Nase-Bedeckungen. Kunden dürfen die Läden nur mit Maske betreten. 

Ausblick für den Einzelhandel

Die Situation für den Einzelhandel angesichts der Corona-Krise ist schwierig. Wer künftig einen Laden eröffnen möchte, muss die entsprechenden Maßnahmen bezüglich der Abstands- und Hygieneregeln beachten. Die Mitarbeiter müssen über die Verhaltensweisen informiert werden.

Einzelhändler, die ihren Kunden trotz der Einschränkungen einen guten Service und lukrative Angebote bereitstellen, haben Chancen, gut durch die Krise zu kommen und zu bestehen. 

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