Die häufigsten Krankheiten bei Hunden

Bevor man sich einen Hund anschafft, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden. Dabei geht es nicht nur um die Grundausstattung, sondern auch um unterschiedliche Überlegungen rund um die Gesundheit.

Hund macht "Sitz", © iStock.com/gpointstudio
Hund macht "Sitz", © iStock.com/gpointstudio

Junge Hunde sind nicht sehr häufig krank. Hier sind es Kleinigkeiten, die in den meisten Fällen nicht besonders teuer sind. Je älter der Hund jedoch wird, desto teurer kann auch der Besuch beim Tierarzt werden.

Es kommt natürlich auf viele Faktoren an. Die Rasse, die Haltung und auch das Futter sind Punkte, die Krankheiten begünstigen können. Die häufigsten Krankheiten können jedoch nahezu jeden Hund betreffen.

Die 4 typischen Hundekrankheiten

An erster Stelle steht der Flohbefall. Hierbei denkt man im ersten Moment nicht an eine Krankheit, jedoch ist es streng genommen der Fall. Flöhe kann sich jeder Hund einfangen. Das hat nichts mit der Hygiene zu tun.

Die kleinen Tiere setzen sich ins Fell und beißen den Wirt. Diese Flohbisse sind schmerzhaft und jucken. Der Hund kratz an der Stelle und kann sich so Wunden zufügen. Hier sollten Tierhalter schnell reagieren.

An zweiter Stelle steht die Ohrenentzündung. Auch das ist eine Krankheit, die nicht nur auf eine Rasse oder auf einen bestimmten Körperbau zurückzuführen ist. Egal ob stehende oder hängende Ohren, die Entzündung kann jeden treffen.

Hält der Hund den Kopf schräg, schüttelt seine Ohren häufig oder kratz viel, dann sollte das Tier zu einem Tierarzt gebracht werden. Mithilfe von Spülungen und speziellen Salben wird dem Hund geholfen.

Der Wurmbefall ist die dritte Krankheit, die sehr oft vorkommt. Im Normalfall sollten Hunde einmal im Jahr mit einer Wurmkur behandelt werden. Diese wirkt vorbeugend und die Würmer haben keine Chance.

Der Wurmbefall selber kann ebenfalls bei jedem Hund auftreten. Die Würmer gelangen meistens durch Kot anderer Tiere in den Hund. Hier muss sofort gehandelt werden, da die Würmer lebensbedrohlich werden können.

Tumore oder auch Hautkrebs beim Hund sind leider ebenfalls häufiger, als manche denken mögen. Weibliche Tiere sind häufig im Bereich der Zitzen betroffen. Auffällig wird der Krebs häufig erst, wenn sich bereits große Beulen gebildet haben.

In vielen Fällen wird der Tierarzt die Tumore entfernen. Strahlen- oder auch Chemotherapien wie bei Menschen ist auch bei Hunden möglich. Hier muss sich der Halter jedoch über die sehr hohen Kosten bewusst sein.

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