Biofilter – gute Luft beim Abfalltrennen

27.920 Bioabfallbehälter (Stand Juni 2020) haben die Kieler beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) angemeldet. Pflanzliche und organische Reste aus Küche und Garten gehören in die braunen Tonnen. Mit dem Anstieg der Temperaturen kann es leider auch zur vermehrten Fliegen- und Madenbildung sowie zu unangenehmen Gerüchen kommen. Das muss nicht sein: Der ABK bietet mit dem Biofilter eine nutzerfreundliche und hygienische Möglichkeit, das zu vermeiden.

Bioabfallbehälter mit und ohne Filter © ABK/Josefus-Szellas
Bioabfallbehälter mit und ohne Filter © ABK/Josefus-Szellas

"Der Filter besteht aus Mikroorganismen und aktiven Enzymen. Außerdem sind die Deckel mit einer Doppeldichtung versehen, die sich elastisch anpasst", erläutert Caren Bente, Leiterin des ABK-Kundenzentrums. Mit dieser einfachen Maßnahme dringen weniger Geruchsstoffe aus der Tonne und weniger Schädlinge werden somit angelockt. Mit dem Zusatzangebot unterstützen Nutzer durch richtige Abfalltrennung die Umwelt und den Klimaschutz, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Je nach Größe der Biotonne kostet der Filter im Monat 1,34 Euro (für 40, 80 und 120 Liter) oder 1,56 Euro (240 Liter) und kann von Grundstückseigentümern per E-Mail (service@abki.de) oder telefonisch unter der Kieler Rufnummer 58 540 bestellt werden. Alle zwei Jahre werden die Filter kostenfrei ausgetauscht

Bioabfall ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz: Aus etwa 1.000 Kilogramm Bioabfall werden 214 Kilowattstunden Wärmeleistung, 208 kWh elektrischer Strom und 450 kg Fertigkompost gewonnen. Ein 120 Quadratmeter großes Niedrigenergiehaus kann damit elf Tage beheizt werden, eine 11-Watt-Energiesparlampe 26 Monate zum Leuchten gebracht und 60 Balkonkästen bepflanzt werden.

Das ABK-Kundenzentrum ist montags bis donnerstags von 7.00 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.00 bis 13.00 Uhr erreichbar.

Aktuelle Informationen gibt es auf der ABK-Internetseite www.abfall-a.de.

Quelle: Landeshauptstadt Kiel

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