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| Die REGIONALBAHN
Schleswig-Holstein |
Im
Jahre 1999 beförderte die REGIONALBAHN Schleswig-Holstein in
Kiel 34,5 Millionen Fahrgäste, das sind mehr als 90.000
Personen am Tag - ein Plus von rund zwei Millionen im
Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz der REGIONALBAHN betrug 1999
418,5 Millionen Mark. In einem Verkehrsgebiet von 16.000
Quadratkilometern bedienen die Züge ein 1.000 Kilometer
langes Streckennetz für 2,78 Millionen Einwohner. Rund 1.000
Mitarbeiter bei der REGIONALBAHN kümmern sich darum, dass die
23 Triebwagen plus 292 Wagen die 119 Bahnhöfe im Land
rechtzeitig ansteuern.
Zwischen dem Land Schleswig Holstein
und der REGIONALBAHN, einer hundertprozentigen Tochter der DB
ZugBus, existiert ein Verkehrsvertrag, der die
Leistungen im Schienenpersonalverkehr (SPNV) bis zum Jahre
2002 regelt. Im Rahmen dieses Vertrages bestellt das Land die
zu fahrenden Züge sowie die Vertaktung der Züge und den Fahrplan
bei der REGIONALBAHN Schleswig-Holstein. Dabei verfolgen das
Land und die REGIONALBAHN dasselbe Ziel: mehr Verkehr von der
Straße auf die Schiene zu bringen. "Das kann in einem
nur punktuell dicht besiedelten Land wie Schleswig-Holstein
nur gelingen, wenn die Attraktivität des Angebots von Bahnen
und Bussen gesteigert wird", erklärt Götz Dietsche,
Geschäftsführer der DB ZugBus mit REGIONALBAHN und
AUTOKRAFT. Land und REGIONALBAHN arbeiten hierbei Hand in
Hand. Unterstützt werden sie von der Landesweiten
Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein mbH (LVS), die
das Management des Verfahrens übernimmt. "Das bedeutet
aber nicht", so Dietsche, "dass wir ein reiner
Transporteur im Auftrag des Landes sind. Im Gegenteil: Wir
arbeiten ständig an unserem eigenen Nahverkehrskonzept und
beraten die LVS und das Land bei der
Angebotsplanung." Das Land Schleswig-Holstein
zahlt 250 Millionen Mark im Jahr, sogenannte
Bestellerentgelte, an die REGIONALBAHN. Auch die
Modernisierung von 122 alten "Silberlingen" wurde
aus diesem Etat zum Teil finanziert. 
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