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Autofahrer können in der Kieler Innenstadt
leicht einen freien Platz im Parkhaus finden: Die
Landeshauptstadt besitzt ein elektronisch gesteuertes Parkleitsystem, das den Weg zu Parkhäusern, Tiefgaragen und Großparkplätzen weist und zudem die Zahl der jeweils freien Stellplätze anzeigt.
Parkleitsystem verkürzt die Parkplatzsuche
Das Parkleitsystem ist als Teil des Verkehrs-System-Managements der Landeshauptstadt Kiel zu verstehen. Im Zusammenspiel mit dem Verkehrsrechner und der Ampelsteuerung
wird eine bessere Auslastung der Parkhäuser und eine Verminderung des Parksuchverkehrs erreicht.
Im Kernbereich der Kieler Innenstadt stehen auf zwei Großparkplätzen sowie in zehn Parkhäusern und zwei Tiefgaragen etwa 5.500 Parkplätze zur Verfügung. Zu diesen Plätzen werden Autofahrer durch Hinweisschilder und moderne Anzeigetafeln geführt. An den Zufahrtstraßen zur Innenstadt werden Schilder aufgestellt, die die Autofahrer auf einen Parkleitring leiten. Kennzeichen dieser Vorab-Informationen sind das Parkleitsystem-Piktogramm (großes P von Pfeilen umkreist, weiß auf blauem Grund) und der Hinweis auf den jeweiligen Parkleitring. Von den Parkleitringen aus führen Wegweiser (mit Anzeige der freien Plätze im Gebiet) zum Ziel. An den Parkhäusern und Tiefgaragen selbst informieren die elektronischen Anzeigen über die Zahl der freien Abstellmöglichkeiten. Autofahrer können also nicht nur erkennen, ob ein Parkhaus frei oder besetzt ist. Sie erhalten auch Auskunft darüber, wie viele Plätze zur Verfügung stehen. Die über den Verkehrsrechner ständig aktualisierten Restplatzanzeigen nutzen die LCD-Technik (Flüssigquarz) und sind somit besonders gut lesbar.
Parkraumbewirtschaftung: Billiger und flexibler parken
Mit der Umstellung auf den Euro Anfang 2002 kam es in der Kieler Innenstadt auch zu Änderungen der Parkraumbewirtschaftung: Das Parken
wurde billiger, die Zeit der Bewirtschaftung mit Parkgebühren oder Parkscheibe
wurde verkürzt, die Parkzeiten wurden flexibler und außerhalb der Innenstadt
sollten Parkscheinautomaten abgebaut werden. Auch dieses neue Konzept soll dazu beitragen, den Wirtschafts- und Einkaufsstandort Kiel zu stärken.
Ziel der Stadt ist es, durch Sicherung des Parkplatzangebotes und akzeptable Bewirtschaftungsformen die Konkurrenzsituation der Stadt hinsichtlich des Angebots an Handel und Dienstleistungen gegenüber dem Umland zu sichern. Dies gilt für die Innenstadt wie für die Stadtteilzentren.
"In erster Linie sollen die öffentlichen Parkflächen in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren Besuchern – Kunden und auch Touristen – zur Verfügung stehen", betont Klein-Knott. „"Kiel verfügt im Vergleich zu anderen Städten in der Bundesrepublik über ein sehr gutes Angebot an Parkplätzen. Etwa 9.500 Parkplätze stehen in der Innenstadt und ihren Randlagen zur Verfügung". Dieses Angebot gelte es, vorrangig und bedarfsgerecht für den Wirtschaftsstandort vorzuhalten. Dafür sei eine Bewirtschaftung des Parkplatzangebotes unerlässlich.

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