V. Premio Fondazione VAF
Der 2003 gestiftete Kunstpreis "Premio Fondazione VAF" wird alle zwei Jahre von der Stiftung VAF an junge italienische Künstlerinnen und Künstler vergeben. Ziel des Preises und der ihn begleitenden Ausstellung ist es, "innovative Positionen aktueller italienischer Kunst zu fördern und in Deutschland durch Verleihung eines Preises, durch Ausstellungen und Publikationen" zu vermitteln. Unter dem Vorsitz des deutschen Kunstsammlers und Gründers der VAF-Stiftung, dem in Mailand ansässigen Volker W. Feierabend, hat eine internationale Jury, bestehend aus prominenten Kuratoren und Museumsleitern aus Deutschland, Österreich und Italien, sechzehn Künstlerinnen und Künstler für die Teilnahme an der Ausstellung ausgewählt. Zum fünften Mal vergeben, ist der "Premio Fondazione VAF" mittlerweile nicht nur in sondern auch außerhalb Italiens äußerst anerkannt und zum Maßstab für die aktuellen Formulierungen der italienischen Kunstszene geworden. Die Orte, aus denen die in der Ausstellung präsentierten Künstlerinnen und Künstler stammen, erstrecken sich von Salva Gardena (Südtirol) über Bologna, Turin und Magliano (Toskana), Rom und Neapel bis hin nach Cassano delle Murge in Apulien. Es werden also nicht nur die aktuellen künstlerischen Formulierungen aus den italienischen Zentren abgebildet, sondern das vielfältige Spektrum spannt sich vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden der Republik Italien und gibt somit einen Überblick über den Facettenreichtum der gegenwärtigen italienischen Kunst.
Die Stadtgalerie Kiel ist die erste Station der Ausstellung. Danach wird sie im Museum Biedermann in Donaueschingen und im Centro Internazionale per Arte Contemporanea (CIAC) in Genazzano (Provincia di Roma) gezeigt.
Fachjury: Volker Feierabend (Mailand), Silvia Höller (Innsbruck), Norbert Nobis (Hannover), Peter Weiermair (Frankfurt a.M./Innsbruck), Klaus Wolbert (Gmund am Tegernsee)
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreich bebilderter Katalog mit zahlreichen Aufsätzen in Deutsch und Italienisch zum Preis von 25 Euro (während der Ausstellung: 20 Euro).