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Baum-Spaziergang zum "Tag des Baumes" –
Der 25. April ist der "Tag des Baumes". Ende des 19. Jahrhunderts "erfand" ihn
der weitsichtige Farmer Julius Sterling Morton aus Nebraska. Im baumarmen und
trocknen Nebraska hatte Morton begonnen, Bäume als Wind- und Erosionsschutz zu
pflanzen – mit Erfolg. 1872 rief er dann den Tag des Baumes ins Leben. Zitat von
Morton: "Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die
Zukunft!"
Diese wunderbaren sanften Riesen, die Bäume, in ihren zarten Frühlingsgewändern
bestaunen und dabei mehr erfahren zu botanischen Baum-Merkmalen, über
Lebensweise, wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen von Bäumen sowie
kulturelle Besonderheiten der verschiedenen Baumarten – das gibt's beim:
Baum-Spaziergang in der Forstbaumschule und im Diederichsenpark. Geleitet wird
der Baum-Spaziergang von der Diplom-Biologin Ulrike Bruhnke vom ProjektBüro
Bäumen begegnen.
Wann? Sonntag, 25. April 2010.
Beginn 15.00 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden.
Wo? Forstbaumschule und
Diederichsenpark.
Interkommunale Zusammenarbeit: Kiel pflanzt Wald in Mielkendorf – In der Nachbargemeinde Mielkendorf pflanzt die Landeshauptstadt Kiel auf einer stadteigenen Fläche Stück für Stück einen Wald. Auf diese Weise können bei zukünftigen Bauvorhaben in Kiel Eingriffe in das Biotop Wald auch außerhalb der Stadtgrenze ausgeglichen werden. Die Grundlage dafür legt ein Interkommunaler Vertrag, den Mielkendorfs Bürgermeister Johann-Peter Nikschtat und Kiels Bürgermeister Peter Todeskino im Rathaus der Landeshauptstadt unterzeichneten.
Die Stadt hat 2003 eine etwa 10 ha große landwirtschaftliche Fläche im Gemeindegebiet Mielkendorf erworben. Das Areal ist eine ehemalige Kiesabbaufläche, die nach einer landwirtschaftlichen Nutzung jetzt aufgeforstet werden soll. Die leichteren Böden in dem Bereich sind für einen Eichen-Birkenwald geeignet.
In Zusammenhang mit den im Norden angrenzenden jungen Forstflächen kann sich ein geschlossener Waldbestand in einer Größe von rund 30 ha bilden. Angedacht ist ein öffentlicher Wanderweg als Verbindung zwischen dem Kieler Stadtgebiet im Süden des Ihlkatenwegs und dem Mielkendorfer Gebiet bis zum nördlich gelegenen Hansdorfer See.
Schutzfrist für Bäume und Gehölze beginnt früher
– Seit Jahrzehnten verbietet eine Schutzfrist während der aktiven biologischen
Phasen Baumfällungen sowie andere umfangreiche Arbeiten an Gehölzen. Mit dieser
Regelung werden sowohl die Bäume und anderen Gehölzen als auch die darin
nistenden und lebenden Tiere geschützt. Dieser Schutz wurde nun zeitlich und
inhaltlich ausgeweitet.
Nach einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beginnt die Schutzfrist von
diesem Jahr an zwei Wochen früher: Nicht zulässig sind in der Zeit bis zum 30. September 2010 Fällarbeiten, Rodungen oder
Beseitigungen von Bäumen, Hecken, Gebüschen oder anderen Gehölzen, aber auch
Rückschnitte von Röhricht oder das Auf-den-Stock-setzen von Knicks. Dieses
Verbot gilt auch für Rückschnitte, die hinausgehen über schonende Form- und
Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesundung von
Bäumen. Beispielsweise dürfen von März bis September Hecken nicht mehr übermäßig
zurückgeschnitten werden.
Fragen zur Schutzfrist, auch zu den im Gesetz enthaltenen Sonderregelungen,
beantworten die Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde
im Umweltschutzamt unter Telefon 04 31/9 01-37 10 und 04 31/9 01-37 77 (Bezirk Süd/West) oder
Telefon 04 31/9 01-37 11 und 04 31/9 01-37 60 (Bezirk Nord/West).
Falsche Abfuhrtage für die Gelbe Tonne im Internet: Wochentage ändern
sich nicht – Abfuhrtermine 2010 für die Gelben Tonen und Säcke waren auf der
Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebs Kiel (ABK) eine Zeit lang falsch
dargestellt: Durch einen Systemfehler wurden die Abfuhrtage für das gesamte
Stadtgebiet um einen Tag versetzt angegeben. Beispielsweise war für den
Abfuhrtag Montag der Dienstag angegeben. Tatsächlich gibt es aber gar keine
Änderungen bei den Wochentagen: Wenn im alten Jahr in einer Straße grundsätzlich
an einem Montag Gelbe Tonnen geleert und Gelbe Säcke abgeholt wurden, so ist
auch im neuen Jahr der Abfuhrtag grundsätzlich ein Montag. Das Problem auf den ABK-Internetseiten wurde behoben, unter www.abfall-a.de (Stichwort:
Leerungstermine) sind nun die richtigen Abfuhrtermine der Gelben Tonnen und
Säcke zu finden.
Die für die Abfuhr der Gelben Tonnen und Säcke zuständige Firma Remondis und der
ABK entschuldigen sich für eventuelle Unannehmlichkeiten. Kieler, die sich bis einschließlich Montagvormittag (4. Januar
2010) die
Leerungsdaten für die Gelbe Tonne aus dem Internet besorgt hatten, werden
gebeten, sich die aktualisierten Termine aus dem Internet zu holen. Fragen zur
Abfuhr der Gelben Tonnen und Säcke beantwortet die Firma Remondis unter Telefon
04 31/69 04-1 37.
ABK senkt Preise auf seinen Wertstoffhöfen – Auf ein Jahr Betrieb der eigenen Wertstoffhöfe zurückblickend, bedankt sich der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) bei seinen Kunden mit Preissenkungen. Der betriebswirtschaftliche Erfolg der beiden Höfe wird in Form verringerter Gebühren für belastetes Holz, gemischte Bau- und Abbruchabfälle sowie Grünabfall an die Kundschaft "zurückgegeben". Beispielsweise zahlen Privatpersonen von Januar an bei der Abgabe von Bauabfällen oder belastetem Altholz wie Haustüren 95,- statt 99,- Euro je Kubikmeter. Ein Kubikmeter Grünabfall wird auf dem Wertstoffhof künftig für 14,- statt 15,- Euro angenommen.
Neben fachgerechtem Recycling und gutem Service kommt auf den ABK-Wertstoffhöfen auch der soziale Aspekt nicht zu kurz: Die Aufbereitung und Weitergabe gebrauchsfähiger Möbel, Fahrräder, Spielzeuge und anderer abgegebener Gegenstände schont nicht nur die Ressourcen, sondern hilft auch sozial schwächeren Familien in Kiel. Dabei spielt die gute Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, der Evangelischen Stadtmission und Obolus eine wichtige Rolle.
Wie im vergangenen Jahr wird der ABK auf seinen Wertstoffhöfen in der Daimlerstraße 2 (Gewerbegebiet Wittland) und am Klausdorfer Weg 177 während des gesamten Januars ausrangierte Weihnachtsbäume kostenlos annehmen. Dabei gilt wie bei der Weihnachtsbaumsammlung in den Stadtteilen: Die Bäume müssen frei von Lametta und sonstigem Schmuckwerk sein.
ABK testet Müllfahrzeug mit Hybridantrieb – Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) testet gegenwärtig einen neuen Fahrzeugtyp mit innovativer Technik. Es handelt sich um ein Müllfahrzeug mit hydraulisch-mechanischem Parallel-Hybridantrieb. Der moderne Müllwagen nutzt die bei einem Bremsvorgang frei werdende Energie, speichert diese und gibt sie beim nächsten Anfahren wieder frei. Durch dieses Prinzip kann nach Herstellerangaben der Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 % reduziert werden.
Der neue Antrieb wurde von der Firma Haller speziell für schwere Fahrzeuge im Kommunalbereich entwickelt, die in kurzen aufeinander folgenden Start-Stop-Zyklen arbeiten. Besonders beim Einsatz im Stadtverkehr, wo Müllfahrzeuge häufig nur kurze Strecken zurücklegen, entfaltet der Parallel-Hybridantrieb des Fahrzeugs seinen vollen Nutzen.
Während einer einmonatigen Testphase will der ABK prüfen, ob das Fahrzeug die in es gesetzten Erwartungen hinsichtlich der Reduzierung von Kraftstoffverbrauch, CO²-Ausstoß und Kosten erfüllen kann. Wenn es in der Klimaschutzstadt Kiel um Investitionen geht, spielen für den ABK neben ökonomischen auch immer ökologische Kriterien eine Rolle.
Schöne
Fotos von Kieler Parkschönheiten – Kiel hat viele
schöne grüne Seiten. Das hat der vom Grünflächenamt ausgeschriebene
Fotowettbewerb "Parkschönheiten" einmal mehr bewiesen. 131 Teilnehmer nahmen
Parks und öffentliche Grünanlagen in den (Auto-)Fokus und schickten viele
schöne Fotos ein. Da hatte die Jury aus Profifotografen, Hobbyfotografen und
Stadtgärtnern eine schwere Auswahl zu treffen. Schließlich wurden acht Fotos
von Einzelpersonen und die Arbeiten von zwei Gruppen ausgezeichnet.
Oberbürgermeister Torsten Albig und Bürgermeister Peter Todeskino
überreichten am 4. Dezember die Geldpreise in Höhe von 100,- bis 500,- Euro.
Seit Kiels erfolgreicher Teilnahme an der Entente Florale, dem Wettbewerb
der aufblühenden Städte, ruft das Grünflächenamt die Kieler
alljährlich zur Teilnahme an Wettbewerben auf: Prämiert wurden bereits die
schönsten Balkone, Vorgärten, andere Gärten und Hinterhöfe – und Fotos von
Grünanlagen. In diesem Jahr gab es "nur" den Fotowettbewerb, aber der hatte
eine Rekordbeteiligung mit Einsendungen nicht nur aus Kiel, sondern auch
aus Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Berlin und sogar
Dänemark. Die Fotografinnen und Fotografen spürten in Parks und Gärten auf
beiden Fördeufern dem ganz besonderen Augenblick nach. Ihre Fotos sind
Ausdruck ihrer Wertschätzung für das Kieler Grün.
Das schönste Foto im Wettbewerb 2009, so die Jury, hat Kai Vollert aus
Schwentinental gemacht: Seine Aufnahme der herbstlichen Forstbaumschule im
Gegenlicht wurde mit 500,- Euro prämiert. Den zweiten Preis (400,- Euro)
erhielt Angelika Jung aus Sibbesse (Niedersachsen) für ihr Foto "Farben der
Natur", das viel herbstliches Laub und eine Parkbank zeigt. Die Begegnung
von Mensch und Wasservogel auf der Liegewiese hat Bernhard Pries aus Kiel
fotografiert und dafür 300,- Euro gewonnen. Zwei vierte Preise (jeweils
200,- Euro) gingen an Lisa Brückner aus Taunusstein (Hessen) und Belinda
Lenz aus Kaltenkirchen, zwei sechste Preise an Renate Lücht aus Kiel und
Martin Sasek aus Frankfurt/Main. Mit einem Sonderpreis und 100,- Euro wurde
die Schwarzweiß-Aufnahme eines Schwans von Manuela Schnittke (Hamburg)
bedacht. Den ersten Preis bei den Gruppen und damit 300,- Euro erhielten
Melanie Altmann aus Kiel und ihre fotografierende Projektgruppe, der zweite
Preis (200,- Euro) ging an Fabian Michel aus Kiel und seine Gruppe des GenerationenKompasses.
Das gesamte Preisgeld wurde von der Brunswiker Stiftung übernommen. Alle
Teilnehmer, die in die engere Wahl kamen, aber keinen Preis gewannen,
bekamen von der Firma Vico einen Postergutschein geschenkt. Und für alle
Teilnehmer der abendlichen Preisverleihung in der Kunsthalle gab es noch
eine Eintrittskarte für einen Ausstellungsbesuch, spendiert von der
Kunsthalle und der Brunswiker Stiftung.
Neue
PETA-Motive mit deutschen Spitzen-Handballern – Stefan Schröder und
Johannes Bitter vom Hamburger HSV finden Pelz alles andere als sportlich.
Als die Handball-Profis der Bundesnationalmannschaft erfuhren, dass jährlich
zigtausende Babyrobben ihres Felles wegen in Kanada getötet werden, wollten
sie unbedingt für die neue Kampagne "Rettet die Robben" der
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. posieren. Zusammen mit den
Handballern Dominik Klein vom THW
Kiel, Uwe Gensheimer und Oliver Roggisch von den Rhein-Neckar Löwen,
Michael "Mimi" Kraus vom TBV Lemgo, Lars Kaufmann von Frisch Auf! Göppingen
und Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin fordern Schröder und Bitter
den kanadischen Premierminister Stephen Harper zum Ende des jährlichen
Blutbads auf. Weitere deutsche Prominente, die an der neuen PETA-Kampagne
teilnehmen, sind unter anderem Schauspielerin Alexandra Kamp und Playmate
Doreen Seidel.
"Nicht nur Promis, jeder kann sich für die Robben einsetzen", motiviert
Kampagnenleiterin Tanja Wiemann von PETA Deutschland e. V. "Schreiben Sie
Protestbriefe, nehmen Sie an PETAs Unterschriftenaktion teil, boykottieren
Sie kanadische Produkte!" Trotz kürzlich beschlossenem EU-Handelsverbot von
Robbenprodukten hält Kanada an der Fangquote von zurzeit 238.000 Babyrobben
fest. PETA fordert ein Ende des Mordens bis spätestens zu Beginn der
Olympischen Spiele 2010 in Vancouver. Weltweit protestieren jährlich
tausende von Menschen um den Robben zu helfen. Auf der ganzen Welt finden
PETA-Aktionen vor kanadischen Botschaften statt.
Energiesparlampen
und Leuchtstoffröhren richtig entsorgen – Eine EU-Richtlinie zum
Energieverbrauch sieht vor, dass bis zum Jahr 2016 Glühlampen durch
Energiesparlampen ersetzt werden sollen. Die Produktion von Glühlampen wird
daher nach und nach eingestellt. Wenngleich Energiesparlampen eine höhere
Lebensdauer als Glühlampen haben, ist künftig mit einer steigenden Zahl zu
entsorgender Energiesparlampen zu rechnen. Da Energiesparlampen und
Leuchtstoffröhren geringe Mengen giftigen Quecksilbers enthalten, dürfen
diese nicht in den Restabfall geworfen werden.
Kieler können defekte Energiesparlampen auf den beiden Wertstoffhöfen des
Abfallwirtschaftsbetriebs Kiel (ABK) in der Daimlerstraße 2 und im
Klausdorfer Weg 177 kostenlos entsorgen. Die Schadstoffsammelstelle in der
Gutenbergstraße 57 und das Schadstoffsammelmobil nehmen neben
Energiesparlampen auch defekte Leuchtstoffröhren kostenfrei entgegen. Auch
in zahlreichen Baumärkten werden Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren
zurückgenommen.
Die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe und der Schadstoffsammelstelle sowie
die Termine der mobilen Schadstoffsammlung sind im Internet unter
www.abfall-a.de aufgeführt. Für weitere Informationen steht das Service-Team
des ABK unter Telefon 04 31/58 54-0 oder persönlich im ABK-Kundenzentrum am
Kleinen Kiel (Holstenbrücke) zur Verfügung.
Biofleisch
für Gourmets von bunten Wiesen und wilden Weiden in Schleswig-Holstein –
Galloway-Rinder und Wildpferde – auf den Naturschutzweiden des Vereins Bunde
Wischen in Schleswig werden sie erfolgreich zur Landschaftspflege eingesetzt.
Und das man damit auch Geld verdienen kann, beweist Bunde
Wischen-Geschäftsführer Gerd Kämmer mit seinem Hofladen. Hier gibt es bestes
Gallowayfleisch in Bio-Qualität zu kaufen.
Auf eine Herde von 500 robusten Galloway-Rindern und 50 Highländer kann Gerd
Kämmer heute blicken. Eine stattliche Leistung, wenn man die Anfänge des Vereins
Bunde Wischen bedenkt. Was 1986 als Projekt einer Arbeitsgruppe des Bundes für
Umwelt und Naturschutz Deutschland begann, wurde mit der Weiterentwicklung zum
Verein Bunde Wischen zur Erfolgsgeschichte.
Naturbelassene Schutzgebiete, in die der Mensch nicht eingreift und die
Pflege den Rindern, Wildpferden oder Heidschnucken überlässt - ein Natur
belassener Biotop für seltene Tiere und Pflanzen. Heute bewirtschaftet der
Verein über 1.022 ha gepachtete Naturschutzflächen, verteilt über ganz
Schleswig-Holstein. Durch die schonende Bewirtschaftung bewahrt der Betrieb
damit die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft.
Das Besondere an Bunde Wischen: Der Betrieb finanziert sich durch die
Vermarktung seiner Rinder. Jährlich werden etwa 100 Tiere aus der eigenen Zucht
geschlachtet. Und das Fleisch ist dank der ganzjährigen Weidehaltung von ganz
besonderer Qualität. Kein Wunder, die hornlosen Galloways wachsen langsam heran
und fressen ausschließlich die ungedüngten und ungespritzten Gräser und Kräuter
der Naturschutzflächen. Seit 2003 werden die Fleisch- und Wurstwaren auch im
eigenen Hofladen verkauft. Kunden finden hier küchenfertige Teilstücke, Produkte
im Weckglas wie Rouladen oder Sauerfleisch aber auch Milch und Käseprodukte. Und
alles ist Bio-Ware.
Inzwischen gibt es im Hauptgebäude des Hofs auch drei komplett eingerichtete
Ferienwohnungen. Gäste, die sich für Natur, Ernährung und ökologische
Landwirtschaft interessieren, sind hier bestens aufgehoben. "Naturschutz und
Gesundheit hängt für uns eng zusammen", sagt Gerd Kämmer, "deshalb bieten wir
unseren Gästen geführte Exkursionen in die Schutzgebiete und Kochkurse zur
bewussten Ernährung an". Wieder ein Konzept, das erfolgreich ist.
Wer das Biofleisch frisch zubereitet und mit feinen regionalen Beilagen
genießen möchte, ist bei der Initiative "Stiftungsland – Genießerland" genau
richtig. Der Zusammenschluss von Restaurants und Erzeugern hat es sich auf die
Fahne geschrieben, nur mit Produkten aus dem Stiftungsland zu arbeiten.
Gemeinsam kreieren sie jedes Jahr Stiftungsland-Menüs, in denen sich
Schleswig-Holstein von seiner besten kulinarischen Seite zeigt. Gesunder Genuss
aus der reinen Natur. Informationen zu den teilnehmenden Betrieben und den
Veranstaltungen sind im Internet unter
www.geniesserland-sh.de
zu finden.
Wo Urlauber diese und noch mehr einzigartige Geschmackserlebnisse in
Schleswig-Holstein genießen können, verrät die "Kulinarische Karte", zu
bestellen bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Servicetelefon 0 18 05/60 06 04 (0,14 Euro/Min., Mobilfunk abweichend) und im Internet unter
www.sh-genusswelten.de.
Adresse: Bunde Wischen e. V., Hofladen Königswill, Königswiller Weg 13, 24837
Schleswig. Hofladenzeiten: Di-Fr 9.00 bis 18.00 Uhr, Sa 9.00 bis 13.00 Uhr.
Elektroschrott: Illegale Sammlungen
schaden Mensch, Tier und Umwelt – Alte Handys, Kühlschränke, Wasserkocher, Fernseher und andere Elektro- und
Elektronikgeräte der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Haushaltsgroß-
und Kühlgeräte oder auch Haushaltskleingeräte sind mit Schadstoffen belastet und
müssen daher umweltgerecht verwertet und entsorgt werden.
In der
Landeshauptstadt Kiel erfolgt dies offiziell über die kostenlose Abgabe der
Altgeräte bei der Schadstoffsammelstelle oder bei den Recyclinghöfen. In letzter
Zeit mehren sich allerdings nicht angemeldete und damit illegale Sammlungen für
Elektroschrott: Mit Handzetteln rufen die Anbieter meist anonym dazu auf,
Elektroschrott an einem bestimmten Tag an die Straße zu stellen. Diese illegalen
Sammlungen zielen vorrangig auf im Elektroschrott enthaltenen Wertstoffe wie
Stahl und Kupfer oder Edelmetalle wie Silber oder Gold. Eine ordnungsgemäße
Schadstoffentsorgung ist jedoch nicht sichergestellt. Des Weiteren stellen die
auf der Straße abgestellten Geräte eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt dar.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) bittet daher die Kieler
darum, diese Sammlungen nicht zu bedienen und ihren Elektroschrott
ausschließlich über die Schadstoffsammelstelle und die Recyclinghöfe zu
entsorgen. Können die alten Geräte nicht selbst transportiert werden, holt der ABK die Geräte nach Terminvereinbarung gegen eine geringe Gebühr auch ab. Der
Elektroschrott wird dann nachweislich verwertet. Nicht zu verwertende
Materialien werden ordnungsgemäß entsorgt.
Haushaltsübliche Mengen an Elektroschrott können bei der Schadstoffsammelstelle,
Gutenbergstraße 52, zu folgenden Zeiten abgegeben werden: Mo 8.00 bis 18.00
Uhr; Di/Mi/Do 8.00 bis 16.00 Uhr; Fr 8.00 bis
13.00 Uhr sowie an jedem ersten Sonnabend im Monat 9.00 bis 12.00 Uhr. Elektro- und
Elektronikgeräte, die nicht größer als ein Toaster sind, können auch beim
Schadstoffmobil, das die Stadtteile in regelmäßigen Abständen anfährt, kostenlos
abgegeben werden. Die Haltezeiten des Schadstoffmobils an den Sammelstellen im
Stadtgebiet werden in den Kieler Nachrichten bekannt gegeben und sind den
Terminplänen an den Haltestellen zu entnehmen. Sie können auch beim ABK erfragt
werden: unter Telefon 04 31/58 54-0 oder im ABK-Kundenzentrum Kleiner Kiel
(Rathausstraße/Holstenbrücke). Das Kundenzentrum ist Mo-Fr 9.00
bis 13.00 Uhr, sowie Mo-Mi 14.00 bis 16.00 Uhr, und Do 14.00
bis 18.00 Uhr geöffnet.

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