Michaeliskirche - kiel-magazin.de

Anzeige

Kirchen

Michaeliskirche

Am 6. April 1910 wurde der Grundstein der Kirche gelegt. Die Michaeliskirche ist nicht nach Osten ausgerichtet, wie dies im Kirchenbau bis ins 18. Jahrhundert Tradition war, sondern ist in ihrer Lage nach den Straßenzügen Wulfsbrook und Schleswiger Straße ausgerichtet. Der von einem mächtigen Satteldach abgeschlossene Saalbau wird zur Schleswiger Straße hin durch einen monumentalen, querrechteckigen Turm betont. Dessen steiles Walmdach trägt einen Dachreiter mit kupfergedeckter Welscher Haube.

Der Innensaal mit Emporen und eingezogenem Altarraum wird von einer korbbogigen, verputzten Holztonne überwölbt. Die Nebenräume des niedrigeren, der östlichen Langseite vorgebauten Seitenschiffes waren ursprünglich durch Schiebetüren mit dem Kirchenraum verbunden; heute gilt dies nur noch für die Empore des seitlichen Anbaus.

Die ursprüngliche, einheitliche Holzausstattung mit Gestühl, Kanzel und Taufbecken hat sich erhalten. Das Altargemälde in Öl auf Leinwand mit der Darstellung des "Sinkenden Petrus" von Conrad Fehr, Berlin, stammt aus dem heute durch Kriegsschäden verlorenen Altar in Ädikula-Form.

Ursprünglich war über dem Altar ein Kreisfenster mit dem Motiv des segnenden Gottvaters angebracht, welches 1950 durch ein Motiv des Erzengels Michael ersetzt wurde. Diese Arbeit des Glasmalers Erich Marks wurde im Zuge der Renovierung zu Beginn der 80er Jahre mit der Neurahmung des Altargemäldes in den neuen Gemeindesaal überführt.
Weitere Informationen zur Michaeliskirche

Eine Übersicht über alle Kirchen und andere religiöse Bauwerke finden Sie hier.

24.12.2008

Ortsinformationen

Adresse

Anfahrt

Anzeige
Anzeige
Anzeige