Interview mit Tequila and the Sunrise Gang - kiel-magazin.de

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Interview mit Tequila and the Sunrise Gang

Tequila and the Sunrise Gang veröffentlichen ihr neues Album, PressefotoTequila and the Sunrise Gang veröffentlichen ihr neues Album, Pressefoto

Die Kieler Ska-Punk Band Tequila and the Sunrise Gang veröffentlicht Mitte April 2018, ihr fünftes Studioalbum "Of Pals and Hearts".

Wir von www.kiel-magazin.de haben uns Sänger René von den Kieler Jungs geschnappt und ein paar Fragen über das neue Album, Kiel und die Zukunft der Band gestellt.

www.kiel-magazin.de: Was ist für euch Musik? Verarbeitung von Erfahrungen, Kunst oder eine Form des Partymachens?

René: Im Grunde ist Musik das Alles. Es ist ein einmaliges und großartiges Ventil um jegliche Art von Gefühlen und Emotionen zu verarbeiten und zu kanalisieren. Trotzdem bleit es dabei, oder ist gerade dadaruch, eine Form der Kunst. Man hat alles selber in der Hand und erschafft etwas komplett neues, persönliches und auf jeden Fall einzigartiges. Und ohne Musik gibt es generell keine Party, oder?

www.kiel-magazin.de: Hat sich eure Einstellung zur Musik geändert seitdem ihr Platten herausgebt? Sind andere Aspekte wichtiger geworden?

René: Ja, in gewisser Weise schon. Grundlegend bleibt es natürlich die gleiche Euphorie und Hingabe wie schon zuvor, man fängt aber an Musik ein wenig anders wahrzunehmen. Ich denke, wir hören seitdem einfach noch genauer hin. Ob nun Songstruktur, Melodien oder einfach die Stimmung eines Songs. Außerdem ist das hören von Musik dadurch halt einfach zur wichtigsten Inspirtation für die eigenen Songs geworden.
 
www.kiel-magazin.de: Gibt es etwas, was euch Kiel für eure Musik gegeben hat oder gibt?

René: Auf jeden Fall! Gerade die geographische Lage direkt am Meer ist eine große Inspiration für uns. Wir behandeln ja auch regelmäßig dieses Thema in unseren Songs. Ob nun die Jugend am Lagerfeuer am Strand oder unser Wut und Verzweifelung bezüglich der Meeres-Verschmutzung. Bin mir sicher, dass es was anderes wäre wenn wir z. B. im Ruhrpott zu Hause wären.

www.kiel-magazin.de: Wie bringt ihr Beruf und Musik unter einen Hut? Bleibt daneben noch Zeit für Familie und Freunde?

René: Ist manchmal schon ein ziemlich schmaler Grad und von Zeit zu Zeit auch mal ein kleines Kämpfchen. Hingebungsvolle Musik zu machen fordert einfach eine Menge Zeit und da kommt es schonmal vor das etwas anderes zu kurz kommt. Da wir aber den Großteil unseres Freundkreises in der Musik haben und unsere Familien alle unsere Leidenschaft teilen, kriegen wir das alles sehr gut geregelt.

www.kiel-magazin.de: "Of Pals and Hearts" ist euer neues Album – welche Songs sind eure Favoriten?

René: Das ist eine wirklich schwere Frage. Bei acht Musikern kann man das tatsächlich nicht so pauschal beantworten. Jeder hat so seinen eigenen Lieblings-Song auf dem Album. Generell denke ich, dass wir mit „Keep me Arreested“ alle sehr zufrieden sind und den Song auch alle unglaublich gerne auf der Bühne spielen.

www.kiel-magazin.de: Wo seht ihr euch in zehn Jahren?

René: Das ist ist eine noch schwerere Frage. Ich denke, dass kann man so auch nicht wirklich sinnvoll beantworten. Wir hoffen natürlich, dass "Of Pals and Hearts" beim Publikum und Presse gut ankommt und wir uns eventuell noch ein wenig weiter nach Oben spielen können. Das wichtigste ist uns allerdings, dass es uns in 10 Jahren noch gibt und wir weiterhin als Kreis wirklich enger Freunde mit so viel Leidenschaft weiterhin zusammen Musik machen.

17.04.2018

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