Insekten im Blut – Seidenbienenart nach Kieler Professor benannt - kiel-magazin.de

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Daten & Fakten

Insekten im Blut – Seidenbienenart nach Kieler Professor benannt

Seitenansicht der Colletes kuhlmanni, © FerrariSeitenansicht der Colletes kuhlmanni, © Ferrari

Als Anerkennung für sein außerordentliches Engagement bei der Erforschung von Seidenbienenarten wurde Professor Michael Kuhlmann, Entomologe und Kurator für Insektenkunde am Zoologischen Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), eine besondere Ehre zuteil: Eine Bienenart trägt nun seinen Namen. Kuhlmanns Fachkollege Rafael R. Ferrari von der Universität York, Ontario/Kanada, taufte die in Chile neu entdeckte Seidenbienenart auf den wissenschaftlichen Namen Colletes kuhlmanni.

Die neue Art gehört zur Seidenbienengattung Colletes aus der Familie der Colletidae, die mit über 500 Arten und einer beinahe weltweiten Verbreitung eine der größten Bienengruppen bildet.

Typische Merkmale der Colletes kuhlmanni sind ihre blass gelbe Körperbehaarung in Kombination mit einem verlängerten Kopfschild und fein zerstreut punktierten Hinterleibssegmenten.
 
"Es ist eine besondere Auszeichnung", so Kuhlmann, "wenn eine Tierart nach einem Kollegen benannt wird. Umso mehr freue ich mich, weil es eine Seidenbiene ist, mit denen ich mich seit vielen Jahren intensiv beschäftige."
 
Kuhlmann erforscht die Taxonomie, Systematik und Biogeographie von Wildbienen. Er ist insbesondere an Seidenbienen und an der Bienenfauna des südlichen Afrikas interessiert. Seine Forschung dient dazu, evolutionäre Prozesse wie etwa Blütenspezialisierung oder Pflanze-Bestäuber-Interaktionen zu untersuchen und zu verstehen.

09.02.2018

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