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Wirtschaft

Investment in Kryptowährungen – Leicht erklärt

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Als der Bitcoin vor rund einem Jahrzehnt das Licht der Welt erblickt hat, hätte wohl niemand daran gedacht, welche Geschichte einmal von den Kryptowährungen geschrieben werden wird. Heute - zehn Jahre später - gibt es mehr als 2000 verschiedene Token wie Coins und eine ausgesprochen lebendige Community. Doch die Kryptowährungen werden nicht nur als Zahlungsmittel gesehen - sie sind auch zu einem Spekulationsobjekt geworden.

Aufgrund der Tatsache, dass der Kryptomarkt sehr volatil ist, muss man jedoch vorsichtig sein. Hohe Gewinne sind hier genauso möglich wie auch hohe Verluste. Doch welche Möglichkeiten stehen überhaupt zur Verfügung, wenn man sein Geld in digitale Währungen investieren will?

Die Spekulation mit der Kursentwicklung

Wer keine Coins einer bestimmten Kryptowährung kaufen will, aber dennoch von der Kursentwicklung profitieren möchte, der kann über einen Broker auf den Kursverlauf setzen. Das heißt, man erwirbt sogenannte Hebelzertifikate auf Kryptowährungen. Besonders interessant mag hier das Angebot von eToro sein, einem der wohl bekanntesten wie auch erfolgreichsten Broker im deutschsprachigen Raum, der seit geraumer Zeit auch Kryptowährungen zur Verfügung stellt.

Wird ein Differenzkontrakt auf den Bitcoin gekauft oder verkauft, so wird immer nur mit dem Basiswert der Kryptowährung gehandelt. Aus diesem Grund muss bei dem sogenannten CFD Handel immer eine Sicherheit hinterlegt werden, um einen möglichen Verlust ausgleichen zu können. Jedoch kann die tatsächliche Kontraktgröße wesentlich größer als die hinterlegte Sicherheitsleistung sein.

Je nach Anbieter stehen unterschiedliche Hebel zur Verfügung - jedoch darf man nicht vergessen, dass es durchaus gefährlich ist, hier hohe Summen zu bewegen. Denn Kursveränderungen sind, vor allem am Kryptomarkt, immer möglich. Aus diesem Grund sollte man auch stets mit risikoreduzierenden Instrumenten arbeiten. Dazu gehören unter anderem Take Profit oder auch Stop Loss.

In welche Kryptowährung sollte investiert werden?

Wer Coins einer bestimmten Kryptowährungen kaufen möchte, jedoch unsicher ist, in welche digitale Währung Geld investiert werden soll, der kann sich für folgende Möglichkeit entscheiden:

Man kann in die Top 10 der Kryptowährungen denselben Betrag investieren - das heißt, man steckt beispielsweise 100 Euro in den Bitcoin, 100 Euro in Ethereum, 100 Euro in den Litecoin und so weiter. Ein sehr einfaches Prinzip, das mitunter zum Erfolg führt, wenn der gesamte Kryptomarkt stärker wird.

Zu beachten ist, dass es sich beim Bitcoin um den unangefochtenen Marktführer handelt - und letztlich auch um jene Kryptowährung, die den größten Einfluss hat. Denn konnte der Bitcoin im Jahr 2017, als der Kurs von 1.000 US Dollar (Januar) auf fast 20.000 US Dollar (Dezember) stieg, auch als Motor für den gesamten Kryptomarkt und somit für unzählige Kryptowährungen herhalten, so war es auch der Bitcoin, der den Markt dann im Jahr 2018 ins Verderben mitgerissen hat. Denn als der Bitcoin von fast 20.000 US Dollar auf unter 10.000 US Dollar rutschte und dann gegen Ende 2018 bei 3.000 US Dollar lag, genügte ein kurzer Blick um zu sehen, dass letztendlich alle Kryptowährungen starke Verluste hinnehmen mussten.

Man muss aber nicht in mehrere Kryptowährungen investieren, sondern kann sein Geld auch in eine einzige digitale Währung stecken. Wer etwa davon überzeugt ist, dass der Bitcoin demnächst wieder einen Höhenflug erleben wird, der kann also auch Coins der Mutter aller Kryptowährungen kaufen und sodann auf eine Preissteigerung hoffen.

In diesem Fall ist wichtig, dass man sich im Vorfeld selbst die Frage beantwortet, zu welchem Zeitpunkt dann wieder verkauft wird.

© EivindPetersen/Pixabay.com

Risiko sollte man nicht unterschätzen

Der Kryptomarkt sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen ausgesprochen volatilen Markt handelt, ist es wichtig, nur frei zur Verfügung stehendes Geld zu investieren. Somit sollte man, ganz egal, wie vielversprechend die Prognosen sind, niemals Geld in den Bitcoin oder in andere digitale Währungen stecken, das für die nächste Monatsmiete oder Kreditrate benötigt wird. Das Geld darf, zumindest in der Theorie, verloren werden.

Auch dann, wenn man von Strategien liest, die „immer zum Erfolg“ führen, sollte man sehr vorsichtig sein. Denn es gibt tatsächlich keine einzige Strategie, mit der man immer auf der Gewinnerseite landet.

12.12.2019

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