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Umweltprojekte in Kiel

Mit der Natur lebt man schöner in Kiel. Damit Umweltprojekte nicht am Geld scheitern, hat die Landeshauptstadt Kiel einen Umweltschutzfond gegründet. Das Prinzip: Die Stadt sammelt von Ihnen und Ihrer Nachbarschaft Spenden ein und finanziert damit spezielle Umweltmaßnahmen. Einige kleine Projekte konnten schon umgesetzt werden, für größerer Maßnahmen fehlt noch das Spendenaufkommen. Ihre Spenden und Anträge an den Umweltschutzfonds richten Sie bitte an das Umweltschutzamt. Selbstverständlich erhalten Sie dort auch eine Spendenbescheinigung.

Das Projekt Fledermauskästen

Spätestens seit bekannt werden der Fledermausvorkommen in den Gewölben der alten Levensauer Hochbrücke gilt dieser Tiergruppe auch in Kiel besondere Aufmerksamkeit. Immerhin sechs Arten sind bei uns noch heimisch. Doch ihr Bestand ist gefährdet. Der vermehrte Einsatz von Insektenbekämpfungsmitteln bedroht ihre wichtigste Nahrungsquelle, und die zunehmende Bebauung der Landschaftsräume begrenzt immer mehr ihren natürlichen Lebensraum. Auf Initiative der Naturschutzjugend Kiel hat der Umweltschutzfonds den Kauf und die Anbringung von 200 Fledermauskästen im gesamten Kieler Stadtgebiet finanziell unterstützt. Die Kästen dienen den Tieren als Sommerquartier und ermöglichen eine ungestörte Aufzucht ihrer Nachkommen.

Das Projekt Uferschwalbe

Die Uferschwalbe ist die kleinste europäische Schwalbenart und in fast ganz Europa heimisch. Als Zugvogel trifft sie ab Mitte Mai unter anderem auch in Schleswig-Holstein ein, wo sie zum Beispiel an der Schilkseer Steilküste nach geeigneten Steilhängen sucht, um für sich und ihre Nachkommen ein Nest zu bauen. Solche Nistplätze werden jedoch seltener, weil die Vögel durch viel Freizeitaktivitäten der Menschen gestört werden. Darüber muss die Bevölkerung vor Ort aufgeklärt werden. Der Verein Natur erleben hat darum mit finanzieller Unterstützung aus dem Umweltschutzfonds in diesem Gebiet eine Informationstafel errichtet.

Das Projekt Obstwiesen

Obstwiesen stellen einen artenreichen Lebensraum dar. Auch die schleswig-holsteinischen Flächen beherbergen eine Reihe seltener Vogelarten. Vor allem die Blüten und Früchte der Obstbäume dienen vielen Tieren als wichtige Nahrungsquelle. Zum Erhalt der Obstwiese gehört eine fachgerechte Beschneidung der Obstbäume. Der Umweltschutzfonds konnte den Bestand einer ökologische besonders wertvollen Obstwiese im Süden Kiels sichern.

24.12.2008

Ortsinformationen

Adresse

  • Umweltschutzamt
  • Andreas-Gayk-Straße 31
  • 24103 Kiel
  • Telefon: 04 31/9 01 35 73

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