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Umwelt

Mit der Biotonne gut durch den Winter

Mit der Biotonne gut durch den Winter, © kiel-magazin.deMit der Biotonne gut durch den Winter, © kiel-magazin.de

Die Biotonne ist nicht nur Endstation für Kartoffelschalen, die bei der Vorbereitung des Essens anfallen, sondern ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.

Mit der Energie aus 1.000 Kilo Bioabfall kann man ein 120 Quadratmeter großes Niedrigenergiehaus elf Tage lang heizen oder eine Elf-Watt-Energiesparlampe 26 Monate leuchten lassen.

Damit die Abfuhr der Biotonne durch den Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) auch in den frostigen Wintermonaten reibungslos klappt und die Inhalte weiterverwertet werden können, sollten die Kieler einige Hinweise beachten.

Das Hineinpressen von Abfällen in die Tonne sollte unbedingt vermieden werden. Unter Druck tritt enthaltene Flüssigkeit aus und begünstigt ein Festfrieren der Abfälle.

Feuchte Bioabfälle sollten in Zeitungspapier eingeschlagen sein, damit sie nicht in der Tonne festfrieren. Sollten dies bei anhaltenden Minusgraden dennoch passieren, müssen die Bioabfälle vor der Leerung mit einem Spaten gelockert werden. So wird sichergestellt, dass sich die Tonnen beim Kippvorgang am Müllfahrzeug leeren.

Nach der Leerung ist es empfehlenswert, Zeitungspapier in die Biotonne zu werfen, um die restliche Feuchtigkeit aufzusaugen.

Auf keinen Fall dürfen Bioabfälle in Plastiktüten in die Tonne gegeben werden. Auch vermeintlich kompostierbare Tüten aus Maisstärke gehören nicht in die Biotonne und stören die weitere Verarbeitung der Abfälle erheblich.

In einer sauberen Tonne frieren Abfälle seltener fest. Daher sollten die Tonnen nach der Leerung gereinigt werden. Für stark verschmutzte Tonnen bietet der ABK einen kostenpflichtigen Reinigungsservice an, den Interessierte unter Telefon 0 43/15 85 40 beauftragen können.

Weitere Informationen zum Umgang mit der Biotonne finden Sie hier.

03.01.2018

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