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Kieler Tribal Café – Das "1. Kieler Tribal Café" ist
die erste reine Tribal Tanz Show (Bauchtanz) in Norddeutschland mit Tänzerinnen
aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Erleben Sie einen Abend voller
phantasievoller Tänze, ungewöhnlicher Musik und aufwändiger Kostüme bei leckerem
Essen und nutzen Sie die Gelegenheit, mit den Tänzerinnen von "Tribal Bliss" in
familiärer Atmosphäre zu plauschen und zu fachsimpeln.
"Tribal Bliss" sind Manuela Radau, Malaika Godau und Mara Loog. Die Gruppe
besteht seit 2007. Da es keine Lehrerin für Tribal im Bereich Kiel gibt,
erarbeiten die Frauen sich bei wöchentlichen Treffen ihre Tänze selbst. Um sich
weiterzubilden, besuchen sie deutschlandweit Workshops bei namhaften und
internationalen Dozenten.
Das Repertoire wird stetig erweitert und reicht von American Tribal Style über
Tribal Fusion bis hin zu Mischformen mit asiatischen, indischen, Hip Hop und
Gothic Einflüssen.
Der Legienhof freut sich darauf, Sie während der Show mit Speis und Trank
bewirten zu dürfen.
Wann? 24. April 2010. Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Wo? Legienhof.
Eintritt: VVK 12,50 Euro / AK 14,- Euro (zzgl. Speisen und Getränk).
With
Friends – 20 Jahre JazzBaltica – JazzBaltica feiert vom 30. Juni bis zum 4.
Juli 2010 in Kiel, Husum und Salzau sein 20-jähriges Jubiläum. Und dies tut es "With
friends" – Mit Freunden! Langjährige musikalische Weggefährten werden dem
Festival einen Besuch abstatten und spannende Projekte für ihr treues Publikum
im Gepäck haben. Aber auch neue Gesichter und Überraschungen darf man wie
gewohnt 2010 erwarten.
Im Jubiläumsjahr gibt es gleich zwei "Artists in Residence": Nils Landgren und
Michael Wollny – zwei Künstler, die in unvergleichlicher Weise die Geschichte
von JazzBaltica geprägt haben. Gleichzeitig stehen die beiden Musiker auch für
den Jazz von heute und morgen. Bei JazzBaltica 2010 werden sie sowohl gemeinsam
als auch unabhängig von einander auftreten und mit neuen überraschenden Ideen
für Aufsehen sorgen.
Nils Landgren, in 19 Festivaljahren Gast bei JazzBaltica, hat mit seiner Funk
Unit, als bewegender Balladensänger oder bei unvergesslichen Projekten mit
Musikergrößen wie Michael Brecker, Pat Metheny, Esbjörn Svensson oder Wolfgang
Haffner nicht nur Salzauer Jazzgeschichte geschrieben. Von dort aus setzte er
auch zu seiner beispiellosen Weltkarriere an. Im Mittelpunkt seines Besuchs bei
JazzBaltica 2010 wird eine besondere Premiere stehen: Im Rahmen der DanceNight
am Freitagabend wird die NDR Bigband gemeinsam mit der Nils Landgren Funk Unit
auftreten und dem Publikum unter dem Motto BIG FUNK bislang Ungehörtes bieten
und kräftig einheizen.
Michael Wollny, Pianist und Komponist, darf ohne Übertreibung als Ausnahmetalent
des deutschen und europäischen Jazz bezeichnet werden. Schon nach wenigen Jahren
feiern ihn die Fachwelt und das Publikum als die Pianohoffnung schlechthin. In
Salzau öffnet er seine "Wunderkammer" – so der Titel seiner letzten CD –
erstmalig in einem eigenen Konzertblock.
Im Jubiläumsjahr von JazzBaltica wird es zu zahlreichen weiteren
Wiederbegegnungen mit langjährigen Begleitern des Festivals kommen. Viele
Musiker haben in Salzau ihre internationale Karriere begonnen und kommen 2010 an
ihren musikalischen Ursprungsort zurück. Genauso werden auch wieder
Neuentdeckungen auf der Bühne stehen. Jahr für Jahr halten genau diese
JazzBaltica so lebendig und innovativ.
So formiert sich das JazzBaltica Ensemble, von Anbeginn fester Bestandteil des
Festivals und ein experimentierfreudiger Zusammenschluss junger Musiker, in
diesem Jahr zu einem Jubiläumsensemble. Unter der Leitung von Martin Wind wird
es zusammen mit überraschenden Gästen auftreten. Wind – international viel
gefragter Bassist und seit Jahren regelmäßiger Gast bei JazzBaltica – komponiert
erstmals für dieses Jubiläumsensemble und holt sich u.a. Verstärkung von dem
diesjährigen „Artist in Residence“ Michael Wollny, der erneut mit dem Ensemble
am Piano zu hören sein wird.
Ausstellung
zeigt Topwissenschaftlerinnen im Profil – Die Fotografin Bettiner Flitner
zog aus, um Portraits von 25 Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und der
Schweiz zu erstellen. Die künstlerischen Kompositionen zeigen erfolgreiche
Forscherinnen, wie zum Beispiel die erste deutsche Nobelpreisträgerin im Bereich
Medizin (Prof. Christiane Nüsslein-Volhard) in ihrem Arbeitsumfeld.
Das Ergebnis ist eine vielseitige Fotostrecke mit spannenden Motiven.
Offiziell eröffnet wird die Ausstellung "Frauen, die forschen" am 9. April
2010 um 16.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Kiel. Der Begrüßung durch
Professor Frank Kempken, Vizepräsident der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), und Dr. Cordelia Andreßen,
Staatssekretärin für Wissenschaft, folgen Kurzvorträge von u.a. Professorin
Thisbe Lindhorst (CAU). Im Anschluss führt Bettina Flitner durch ihre
Ausstellung.
Die Fotografiesammlung wird begleitet von zahlreichen Fachvorträgen
nationaler und internationaler Wissenschaftlerinnen. Interessierte
Ausstellungsbesucher können hier einen Einblick in verschiedenste
Forschungsprojekte gewinnen. So berichtet zum Beispiel die ebenfalls
portraitierte Informatikerin Prof. Susanne Albers, Humboldt-Universität Berlin,
über Online-Algorithmen und stellt die Frage: Was ist es wert, die Zukunft zu
kennen?
Der Eintritt zur Ausstellung und den Fachvorträgen ist frei. Die Vorträge
sind teilweise in englischer Sprache.
Wann? 9. April bis 31. Mai 2010. Wo? Wissenschaftszentrum Kiel,
Fraunhoferstraße 13. Geöffnet: Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr
kieliterarisch: ein Spaziergang durch Kiel auf den Spuren seiner Dichter – Zugegeben: Kiel ist kein Weimar des Nordens und die vielfältigen Spuren, die Dichter in Kiel hinterlassen haben, sind größtenteils verwischt. Dennoch: Bedeutende Autoren wie Hans Christian Andersen und Jules Verne verweilten auf ihren Reisen in Kiel, andere literarische Größen wie Theodor Storm, Klaus Groth und Detlev von Liliencron lebten jahrelang in der Fördestadt.
Walter Arnold und Dagomar Heinz vom theater augenblicke laden dazu ein, ihren Spuren zu folgen. Auf einem Spaziergang durch die Kieler Altstadt von der Förde bis zum Kleinen Kiel geben sie – oft überraschende – Einblicke in Leben und Werk und rezitieren aus ihren Texten. Wie Friedrich Gottlieb Klopstock in der Förde badete, wen Theodor Mommsen in der Flämischen Straße liebte, warum Klaus Groth seinem Namen alle Ehre macht, weshalb Detlev von Liliencron mit dem Nikolaus hadert, dies und vieles mehr verrät "kieliterarisch".
Führungen: 21. März 2010 sowie weiterhin jeden 1. und 3. Sonntag des Monats. Beginn: 11.00 Uhr, Dauer: ca. 1 ¾ Stunden, Treffpunkt: Museumsbrücke am Schiffahrtsmuseum, Kosten: 6,-/ 4,- Euro. Kartenvorverkauf: DELAMÖBEL, Eggerstedtstraße 9, Telefon 0431/9 30 50. Private Führungen und Führungen für Schülergruppen auf Anfrage unter Telefon 04 31/2 05 05 01.
Achterbahn oder der Charme der Verführung – Eine klassische Szene: Sie lernen sich in einer Bar kennen, zwei Fremde in der Nacht. Ein Charmeur mit gehöriger Erfahrung und eine attraktive, wesentlich jüngere Frau. Sie landen bei ihm. Auf einen Drink. Vielleicht auf mehr? Das soll die Zeit bringen. Doch nichts läuft so, wie er sich das wünschen mag. Er ist doch nicht ganz ungebunden, sie aber versteckt sich hinter immer neuen Rätseln. Und sie ergreift die Initiative und nimmt ihren Partner und die Zuschauer dieser amüsanten Komödie mit auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen und Überraschungen.
Die charmante Komödie offenbart mit blitzendem Wortwitz, nachdenklichen Momenten und immer neuen Wendungen die ganze Kunst der Verführung, amüsant und spannend bis zum letzten Augenblick. Mit Alain Delon und Astrid Veillon wurde "Achterbahn" (Les Montagnes Russes) von Eric Assous 2004 in Paris uraufgeführt. Im Kieler Theater Die Komödianten sind Anne Harten und Christian Enner in den Rollen des ungleichen Paares zu sehen. Die Regie übernimmt Christoph Munk.
Ort: Theater Die Komödianten. Termine:
März 2010, jeden Freitag und Samstag um 20.00 Uhr. Kartenpreise: 16,- Euro, ermäßigt 10,- Euro. Kartenreservierung unter
Telefon
04 31/55 34 01.
Abwechslungsreiches
Jahr 2010 in der Stadtgalerie Kiel – Aus Kiel und Schleswig-Holstein, aber
auch aus Polen und Italien stammen die Künstler, deren Werke 2010 in der
Stadtgalerie Kiel zu sehen sind. Im Mittelpunkt des Jahresprogramms steht
zeitgenössische Kunst, garniert mit einer Retrospektive des Kieler Realisten
Peter Nagel. Zum Jahresende ist die Stadtgalerie Kiel erstmals Gastgeber der
Landesschau des BBK Schleswig-Holstein.
Die hellen Galerieräume im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, verdunkeln
sich für die erste neue Ausstellung des Jahres: Unter dem Titel "Es werde
Dunkel! Nachtdarstellungen in der zeitgenössischen Kunst" (bis 14. März 2010) sind Gemälde, Fotografien und Installationen deutscher und
internationaler Künstler zu sehen. Parallel dazu zeigt die Studioausstellung
"Paradiese" Lightboxes des Berliner Künstlers Klaus Walter.
Der nach dem Mailänder Maler Agenore Fabbri benannte Kunstpreis wird alle zwei
Jahre an junge italienische Künstler vergeben. Die Stadtgalerie Kiel zeigt zum
zweiten Mal als einzige deutsche Station die Ausstellung zum renommierten
Wettbewerb "Premio Agenore Fabbri" (27. März bis 30. Mai 2010).
"Polnische Kunst heute" präsentiert die Stadtgalerie Kiel vom 12. Juni bis
zum 29. August 2010. Die Ausstellung gibt Einblicke in die vitale polnische
Kunstszene und wird unterstützt durch Ars Baltica. Sie begleitet die Kieler
Woche sowie das Schleswig-Holstein Musik Festival mit dessen diesjährigem
Länderschwerpunkt Polen.
In der sehr erfolgreichen Ausstellung zur Kieler Künstlergruppe ZEBRA waren 2005
Werke von Peter Nagel in der Stadtgalerie zu sehen, 2010 steht der Kieler
Kulturpreisträger (1977) allein im Mittelpunkt. Die Stadtgalerie stellt vom
11. September bis zum 21. November 2010 Arbeiten aus allen Schaffensperioden
des Malers vor, einen Schwerpunkt wird das erstmals in Kiel gezeigte Frühwerk
bilden.
Das Jahr 2010 klingt aus mit einer Premiere in der Stadtgalerie Kiel: Erstmals
beherbergt sie die Landeschau des BBK Schleswig-Holstein. Seit 1953 zeigt der
Landesverband im Bundesverband Bildender Künstler jährlich Arbeiten seiner
Mitglieder in unterschiedlichen Institutionen. Auch die 57. Landesschau (4.
Dezember 2010 bis Mitte Januar 2011) wird einen repräsentativen Querschnitt
der Kunst im hohen Norden Deutschlands zeigen.
Kultur-Rausch
2010 – Gute Nachbarschaft! – Gute Nachbarschaft – das Motto des
zwölften Kieler Kultur-Rausches bis 28. März 2010 beschreibt gleichzeitig
Idee und Inhalt: Gute Nachbarschaft ist zum einen für alle Teilnehmer ein
Leitfaden, eine geographische Orientierung für das Programm. Zum anderen
umschreibt das diesjährige Motto sehr gut in kurzen knappen Worten die Idee, was
sich hinter dem Kultur-Rausch seit seiner Gründung verbirgt: Vernetzung,
Kooperation, gegenseitige Unterstützung – einfach etwas gemeinsam machen. Der
Kultur-Rausch 2010 möchte verstärkt den kulturellen Austausch fördern und dabei
ein Licht auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der benachbarten
Veranstaltungshäuser und Clubs werfen.
Zudem werden in diesem Jahr zum ersten Mal ein paar gute alte Bekannte aus dem
Kieler Kulturleben mitmachen wie z. B. die
Schaubude aus der Legienstrasse
und seit Mai 2009 unter neuer Führung, das kleine, sympathische
Café Exlex Ecke
Ziegelteich/Lange Reihe, die an der Hörn liegende
Halle400, das charmante Statt-Cafe im
Neuen Rathaus und die Sportsbar, die Ende 2009 in der Bergstraße umgezogen ist.
Und mit einem Augenzwinkern heißt es "Kiel – douze points!" zwölf Punkte für
Kiel, denn 2010 findet der Kultur-Rausch zum zwölften Mal statt!
Neuer Ermäßigungsausweis für Menschen mit niedrigem
Einkommen – Finanzschwächere Kieler können ab sofort mit einem neuen
Ermäßigungsausweis zu niedrigeren Preisen Kultureinrichtungen besuchen: mit dem
Kiel-Pass für Erwachsene und Kinder, die Leistungen beziehen wie
Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung oder
Wohngeld. Der neue Kiel-Pass soll dabei helfen, dass Menschen mit niedrigem
Einkommen stärker am öffentlichen und kulturellen Leben in der Stadt teilhaben
können.
Wer den Kiel-Pass vorlegt, zahlt ermäßigte Eintrittspreise in der
Stadtgalerie und
städtischen Museen
und erhält vergünstigte Leseausweise in der
Stadtbücherei, Ermäßigungen in Musikschulkursen und bei bestimmten
Volkshochschulkursen sowie günstigere
Theaterkarten. Das Angebot des Kiel-Passes soll Schritt für Schritt erweitert
werden: über die (städtische) Kultur hinaus auf andere Bereiche und möglichst
auch auf private Anbieter. Ob und zu welchen Kosten auch Vergünstigungen im ÖPNV
hinzukommen, wird zurzeit geprüft und berechnet.
Der Weg zum kostenlosen Kiel-Pass ist nicht schwer: Empfänger von
existenzsichernden Leistungen können sich bei den verantwortlichen Stellen (Amt
für Familie und Soziales, Amt für Wohnen und Grundsicherung, Jobcenter) eine
Bescheinigung holen. Mit dieser Bescheinigung oder einem gültigen
Bewilligungsbescheid in der Tasche geht es zum Obolus-Laden in der Lerchenstraße
19 a (hinter dem Sophienhof, zwischen Hopfenstraße und Königsweg). Dort wird der
persönliche Kiel-Pass in Scheckkartengröße hergestellt und ausgegeben. Der Name
und ein bei Obolus aufgenommenes Foto erscheinen auf dem Kiel-Pass, der nicht
übertragbar und maximal ein Jahr gültig ist.
Alle Informationen zum Kiel-Pass erhalten die Antragsberechtigten bei den für
existenzsichernde Leistungen verantwortlichen Stellen der Stadt.
Tim Fischer, basta und andere auf der Freilichtbühne Krusenkoppel
– Wer noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk für kulturbegeisterte Menschen sucht
und gleichzeitig Vorfreude auf die Kieler Woche 2010 (19. bis 27. Juni 2010) wecken
möchte, kann ganz besondere Eintrittskarten verschenken: Ab sofort sind am Infotresen der
Stadtgalerie im Neuen Rathaus Karten für das
Kieler-Woche-Festival "Gewaltig leise" auf der Freilichtbühne Krusenkoppel
erhältlich. Der Infotresen im Neuen Rathaus ist Mo-Mi von 10.00 bis
17.00 Uhr, Do von 10.00 bis 19.00 Uhr , Fr/Sa von 10.00 bis 17.00
Uhr sowie So von 11.00 bis 17.00 Uhr besetzt. Der Vorverkauf läuft auch über www.ticket-online.com.
Zur Kieler Woche 2010 hat das Amt für Kultur und Weiterbildung wieder ein
hochkarätiges und abwechslungsreiches "Gewaltig leise"-Programm
zusammengestellt. Es beginnt am Sonnabend, 19. Juni 2010, mit der Rhythm&Crash-Show
AUTOAUTO – Baby You Can Play My Car von Christian von Richthofen und Benny Greb.
Am Sonntag, 20. Juni 2010, kommt es nach dem riesigen Erfolg im vergangenen Jahr zu
einem weiteren gemeinsamen Konzert von Tears for Beers und dem Kammerorchester
der Christian-Albrechts-Universität. Aus diesem Anlass werden zusätzlich zu dem
bestehenden Repertoire weitere Stücke orchestriert und arrangiert. Mit Cassandra
Steen (21. Juni 2010) wird eine der schönsten Stimmen Deutschlands auf der Bühne
stehen. Ihr Hit "Stadt" hält sich seit Wochen in den Charts und ihre
Neuauskopplung "Glaub Ihnen Kein Wort" ist ebenfalls in den deutschen Charts
platziert.
Für das A-cappella-Konzert von basta (22. Juni 2010) sollte man sich rechtzeitig
Karten besorgen, da die Shows der fünf Jungs erfahrungsgemäß schnell ausverkauft
sind. Das gilt auch für die Konzerte von Gustav Peter Wöhler (23. Juni 2010) und Tim
Fischer (26. Juni 2010). Mit Esprit und Begeisterung werden die Bands von Ronnie Taheny (Australien) und Sarah Noni Metzner (Kanada) frischen Wind beim
Doppelkonzert am 24. Juni 2010 in das Rund der Freilichtbühne
bringen. "Yes we can"
sagte sich die Kieler Sängerin MayaMo (Mo Casal) und lädt sich mal eben die
Jazzkantine (25. Juni 2010) zum gemeinsamen Musizieren ein. Zum Abschluss (27. Juni 2010)
wird die Hamburger Band Ruben Cossani ihre musikalischen Vorlieben für die
Beatles, Beach Boys und Walker Brothers mit eigenen Songs zu Gehör bringen. Hier
trifft perfekter Satzgesang mit drei völlig gleichberechtigten Lead-Stimmen auf
ausgefeilte Arrangements.
Wann?
Das Kieler-Woche-Festival "Gewaltig leise" auf der
Freilichtbühne Krusenkoppel läuft vom 19. bis 27. Juni 2010.
"Ins
Netz gegangen": Schifffahrtsmuseum zeigt Fischerei für
Kinder – Das Kieler Schifffahrtsmuseum, zeigt eine Fischerei-Ausstellung,
die sich an 8- bis 12-jährige Kinder richtet. Die Ausstellung "Ins Netz
gegangen" soll Neugier und Entdeckergeist in jungen Besuchern wecken und bietet
dem Nachwuchs auf spielerische und unterhaltsame Art Einblicke in die Welt der
Fischerei.
Schon in die Vorbereitungen der Ausstellung wurden Kinder miteinbezogen.
Zweitklässler der Fritz-Reuter-Grundschule aus Pries bemalten die mannshohen
Portalfiguren sowie zahlreiche kleinere Fische, die in der Ausstellung zu sehen
sind. Die kindgerechte Ausstellung zeigt Exponate und Fotos aus dem ehemaligen
Fischerdorf Ellerbek und erzählt vom Alltag der Fischer an der Kieler Förde
früher und heute. Die Arbeit der Fischer auf kleinen Booten und großen Schiffen
ist ebenso Thema wie verschiedene Fangmethoden. Durch Kieler Sprotten,
Fischkonserven und Fischstäbchen wird den kleinen Besuchern anschaulich das
Thema Fischverarbeitung vermittelt. Kinder lernen in der Ausstellung ebenfalls
die wichtigsten Fischarten der Ostsee und das Problem der Überfischung kennen.
Neben echten Museumsstücken laden abwechslungsreiche Stationen zu einer
aufregenden Entdeckungsreise ein. An bunten Leuchttürmen können Kinder fühlen,
raten, schnuppern, messen, schauen und lesen. Schließlich wird kindgerecht
erklärt, welche Aufgaben und Funktionen ein Museum übernimmt. Kinder können
Ausstellungsstücke vermessen, beschreiben und malen und auf speziell entworfenen
Inventarkarten festhalten. Die grafische Gestaltung der Ausstellung hat die
Kieler Künstlerin Rita Erven übernommen. In Kreativangeboten können Kinder
Sprottenkisten mit selbstgestalteten Sprotten füllen und selbst ein Fischernetz
knüpfen.
Wann? Bis 31. Oktober 2010, Wo?
Schiffahrtsmuseum.
"Julius Cäsar"
von Georg Friedrich Händel im Opernhaus – Mit "Julius Cäsar" zeigt die Oper Kiel nach der umjubelten ALCINA in der letzten
Spielzeit die zweite Inszenierung einer Händel-Oper der Choreographin Silvana
Schröder und ihres Ausstatters Andreas Auerbach. Die Szenerie wechselt jedoch
von der Zauberinsel in die harte Realpolitik: Julius Cäsar erzählt die Geschichte eines der berühmtesten Liebespaare der
Weltgeschichte – Cäsar und Cleopatra. Als Julius Cäsar in Alexandria ankommt,
wird ihm als Begrüßungsgeschenk der Kopf seines Widersachers Pompeius
überreicht. Cäsar ist außer sich über den Mord an seinem stolzen Gegner, und
sein Gastgeber Ptolemäus wird von nun an sein erbitterter Feind.
Cleopatra,
Ptolemäus' Schwester, zieht Cäsar aufgrund ihrer Reize geschickt auf ihre Seite,
denn sie strebt selbst die Macht in Ägypten an. Gemeinsam kämpfen sie gegen
Ptolemäus, der sich jedoch als übermächtiger Gegner in einer klaustrophobischen
Situation erweist. Unterstützung finden sie in Cornelia und ihrem Sohn Sextus,
die den Mord an ihrem Gatten/Vater Pompeius rächen wollen.
Mit einer der schillerndsten Partituren, die die Barockoper bereit hält, zählt
Julius Cäsar zu den größten Opernhits des 18. Jahrhunderts und ist mit Abstand
Händels meist gespielte Oper. Das Theater Kiel ist stolz darauf, diesen Schatz
aus dem Repertoire der Händel-Opern zum ersten Mal dem Kieler Publikum
präsentieren zu können.
Vorstellungen
laufen bis zum 10. Juni 2010 im
Opernhaus.
Tickets jetzt direkt hier bestellen.

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